3. Y. räumte im bisherigen Verfahren ein, von zwei auf der Nachbarparzelle des Dr. Z. wachsenden Bäumen kurz vor Weihnachten 2003 mehrere Äste abgeschnitten zu haben. Er rechtfertigt dies allerdings mit dem Hinweis, er habe sie lediglich in dem Umfang gekappt, als sie in den Luftraum seiner eigenen Liegenschaft hineingeragt hätten. Ausserdem habe er den Sohn des Nachbarn, W., bereits im Sommer 2003 darauf aufmerksam gemacht, dass die überragenden Äste noch vor Wintereinbruch auf die Grenze zurückgeschnitten werden müssten, andernfalls werde er dies selber besorgen. Der Kreispräsident Oberengadin erachtete beide Behauptungen als glaubwürdig und kam so zum Schluss, dass Y.