– Durch nichts zu erhärten ist schliesslich die weitere Behauptung, dass Y. seine Gäste durch die Tour auf den Piz Vallatscha überfordert habe und dass es dadurch zu nicht mehr zu vertretenden Verzögerungen gekommen sei. Das Eintreffen auf dem Gipfel gegen Mittag – und dies erst noch vor einer anderen, ebenfalls unter der Leitung eines Bergführers stehenden Gruppe – stellte unter den gegebenen Witterungsbedingungen keine Unsorgfalt dar, und es wird dem Angeschuldigten diesbezüglich im Gutachten denn auch kein Vorwurf gemacht. Hinzu kommt, dass nach der Einschätzung des Experten die tageszeitliche Erwärmung die Lawinensituation nur geringfügig beeinflusst haben dürfte.