2.a) Für den Unglückstag war für Nord- und Mittelbünden erhebliche Lawinengefahr angesagt. Nach dem Lawinenbulletin des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung Davos vom 20. Februar 2000, 17 Uhr, befanden sich die Gefahrenstellen an Steilhängen aller Expositionen oberhalb rund 2000 m. Die Gefahr von spontanen Lawinenabgängen sei zwar zurückgegangen, doch sei mit der ersten intensiven Sonneneinstrahlung am Montag ein nochmaliger kurzfristiger Anstieg der Gefahr zu erwarten. Die Gefahr von künstlich ausgelösten Lawinen sei noch nicht wesentlich zurückgegangen.