Es wird ausgeführt, dass bei Prägung auf den Menschen die Möglichkeit bestehe, dass das Wildtier die natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren und in der Folge aggressiv reagieren könne. Daher habe der Jagdaufseher versucht, das Rehkitz möglichst naturnah und mit möglichst wenig menschlichem Kontakt aufzuziehen. Ebenso habe er die Aussetzung des Rehbocks mit der nötigen Sorgfalt überwacht (act. 11). Der Jagdaufseher hat am 9. Juli 2001 einen Bericht über die Aufzucht und die Aussetzung des Rehbocks verfasst. Der Jagdaufseher führt darin aus, dass das Rehkitz mit Schafmilch aus der Flasche gefüttert worden sei. Die Fütterung mit der Flasche sei im Oktober langsam abgesetzt worden.