{"Signatur": "GR_KG_004", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2003-10-01", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_004_SB-2003-21_2003-10-01.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/SB_2003_21_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609761e5ad4dd66ba10bc9fe5a2ffdf78a62d6a67023280329170558d3eecf97647caedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609761e5ad4dd66ba10bc9fe5a2ffdf78a62d6a67023280329170558d3eecf97647caedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=SB_2003_21", "Checksum": "1273cc1db3fc00b7c03de7931eb811ad"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["SB 2003 21"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer 01.10.2003 SB 2003 21"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera penale I 01.10.2003 SB 2003 21"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. 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November 2002 wurde X. von der Staatsanwaltschaft Graubünden wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung gemäss Art. 123\nZiff. 1 Abs. 1 StGB, Tätlichkeiten gemäss Art. 126 StGB, Gefährdung des Lebens\ngemäss Art. 129 StGB, Diebstahls gemäss Art. 139 Ziff. 1 StGB, Sachentziehung\ngemäss Art. 141 StGB, Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB, mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage gemäss Art. 179septies StGB, mehrfacher\nDrohung gemäss Art. 180 StGB, Nötigung gemäss Art. 181 StGB, mehrfachen\nHausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB, mehrfacher vorsätzlicher Störung des\nöffentlichen Verkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, Geldfälschung gemäss\nArt. 240 Abs. 1 und 2 StGB, Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen gemäss\nArt. 292 StGB, Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 31 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 SVG, vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand\ngemäss Art. 91 Abs. 1 SVG, Fahrens trotz Führerausweisentzugs gemäss Art. 95\nZiff. 2 SVG, mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG sowie wegen\nMissbrauchs und Verschleuderung von Material gemäss Art. 73 Ziff. 1 MStG in den\nAnklagezustand versetzt. Gleichzeitig wurde der Fall gestützt auf Art. 346 StGB und\nArt. 47 StPO dem Bezirksgericht Landquart zur Beurteilung überwiesen. Dieses erkannte mit Urteil vom 22. Januar 2003, mitgeteilt am 28. April 2003, wie folgt:\n„1. X. wird bezüglich Ziff. 4 der Anklageschrift vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB, bezüglich Ziff. 5 der Anklageschrift vom Vorwurf der vorsätzlichen Störung des öffentlichen\nVerkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und bezüglich Ziff.\n8 der Anklageschrift vom Vorwurf der mehrfachen vorsätzlichen\nStörung des öffentlichen Verkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1\nStGB freigesprochen.\n2. X. ist schuldig der mehrfacher Drohung gemäss Art. 180 StGB,\ndes mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage gemäss\nArt. 179septies StGB, der Nötigung gemäss Art. 181 StGB, der Tätlichkeiten gemäss Art. 126 StGB, des Diebstahls gemäss Art. 139\nZiff. 1 StGB, des Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung\ngemäss Art. 292 StGB, der Sachentziehung gemäss Art. 141\nStGB, des mehrfachen Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186\nStGB, der Gefährdung des Lebens gemäss Art. 129 StGB, der\nmehrfachen einfachen Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1\nAbs. 1 StGB, der Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1\nStGB, des Missbrauchs und der Verschleuderung von Material\ngemäss Art. 73 Ziff. 1 MStG, des vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 SVG, der Geldfäl-\n14\n\nschung gemäss Art. 240 Abs. 1 und 2 StGB, der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG, der Verletzung von\nVerkehrsregeln gemäss Art. 31 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art.\n90 Ziff. 1 SVG sowie des Fahrens trotz Führerausweisentzugs\ngemäss Art. 95 Ziff. 2 SVG.\n3. Dafür wird X. mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten Gefängnis\nund einer Busse von Fr. 100.— bestraft.\n4. Die erstandene Untersuchungshaft von 35 Tagen wird an den\nStrafvollzug angerechnet.\n5. Die sichergestellten gefälschten Banknoten werden in Anwendung\nvon Art. 249 StGB gerichtlich eingezogen und vernichtet.\n\nBezüglich der Adhäsionsklage von A. Z. wird wie folgt entschieden:\n6. X. wird verpflichtet, der Adhäsionsklägerin A. Z. für die anwaltlichen Aufwendungen im Untersuchungsverfahren den Betrag von\nFr. 4'374.30 (OHG-Tarif) zuzüglich die gesetzliche Mehrwertsteuer, zuzüglich Zins seit dem 11. April 2002, zu bezahlen.\n7. X. wird verpflichtet, an A. Z. den Betrag von Fr. 767.70 (Ersatz\nKinderwagen) zuzüglich 5% Zins seit dem 6. April 2002, zu bezahlen.\n8. X. wird verpflichtet, an A. Z. eine Genugtuung von Fr. 5'000.—\nzuzüglich 5% Zins seit dem 11. April 2002, zu bezahlen.\n9. Es wird gerichtlich davon Vormerk genommen, dass es sich bei\nden unter vorstehenden Ziffern 6 und 8 geltend gemachten Forderungen um eine Teilklage handelt und dass sich A. Z. ausdrücklich vorbehält, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Schadensund Genugtuungsansprüche einzuklagen.\n10. Es wird gerichtlich festgestellt, dass X. gegenüber A. Z. für sämtliche Folgekosten der von ihm begangenen Straftaten vollumfänglich ersatzpflichtig ist.\n11. X. wird verpflichtet, an A. Z. eine ausseramtliche Entschädigung\nvon Fr. 2'000.— zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu bezahlen.\n\nBetreffend die Adhäsionsklage von B. und C. Z. gilt Folgendes:\n12. X. wird verpflichtet, an B. und C. Z. für die anwaltlichen Aufwendungen im Untersuchungsverfahren gemeinsam Fr. 3'244.--, zuzüglich 5% Zins seit 1. Mai 2002, zu bezahlen (vereinbarter Tarif).\n13. X. wird verpflichtet, an C. Z. Fr. 150.—zuzüglich 5% Zins seit 11.\nApril 2002 (Beschädigung der Hose) zu bezahlen.\n15\n\n"}