Über die Tatsache, dass ein ungerader Sechser mit einem schwach ausgebildeten Spross einen Grenzfall darstellt, war sich auch T. A. bewusst, denn andernfalls hätte er nicht mehrfach die Ringprobe durchgeführt und - wie die Aussagen von U. ergaben - seinen Jagdkollegen danach gefragt, ob der „Zinken“ des ungeraden Sechsers für die Jagdbarkeit ausreichend sei (act. I/5, S. 2). Da T. A. das fragliche Tier bereits vor der Jagd mehrfach beobachtet hatte, hätte er bei Anwendung der gebührenden 15