{"Signatur": "GR_KG_004", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2003-01-08", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_004_SB-2002-31_2003-01-08.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/SB_2002_31_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097661f4146d9058fce1d3621fab475561ea4e9118af1f31d753b7762ade5486eb00edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097661f4146d9058fce1d3621fab475561ea4e9118af1f31d753b7762ade5486eb00edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=SB_2002_31", "Checksum": "d826692fb59e0177e123b0f399762387"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["SB 2002 31"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer 08.01.2003 SB 2002 31"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera penale I 08.01.2003 SB 2002 31"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  I. Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera penale I"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Jagdkontravention | Jagd/Fischerei"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:38:46", "Checksum": "83b18ae8a53c1adb72f8388aa7b0df9a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer 08.01.2003 SB 2002 31\nRegeste:\nJagdkontravention | Jagd/Fischerei\n\n Im weiteren legte die Staatsanwaltschaft Graubünden ihrer Anklage gegen\nX. folgenden Sachverhalt zugrunde:\n„Am 29. April 2000 lieh X. an I., der zusammen mit Kollegen im ungarischen Hajos in die Jagdferien fuhr, seine Repetierbüchse Sauer 200,\nKal. 7 mm Remington Magnum aus, ohne einen entsprechenden\nschriftlichen Vertrag abzuschliessen.“\n\nC. Mit Strafmandat vom 22. Oktober 2000, mitgeteilt am 2. November 2000,\nerkannte die Kreispräsidentin Suot Tasna:\n„1. X. ist schuldig der Fälschung von Ausweisen gemäss Art. 252\nAbs. 1 und 2 StGB, der Anstiftung zur vorsätzlichen Widerhandlung gegen Art. 17 Abs. 1 lit. a JSG in Verbindung mit Art. 24 Abs.\n1 StGB, der vorsätzlichen Widerhandlung gegen Art. 12 und 13\nKJG in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 KJG sowie der Widerhandlung gegen Art. 34 Abs. 1 lit. c WG.\n2. Dafür wird er mit Fr. 2'000.-- Busse bestraft.\n3. Vorzeitige Löschung der Busse nach einer Probezeit von einem\nJahr.\n4. Das Jagdpatent wird X. gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. b JSG während\ndrei Jahren entzogen.\n\nDer Verurteilte bezahlt die Verfahrenskosten und die Busse, bestehend aus:\n4\n\n- Barauslagen der Staatsanwaltschaft Fr. 44.00\n- Untersuchungsgebühr der Staatsanwaltschaft Fr. 595.00\n- Barauslagen und Gebühr des Kreisamtes Fr. 250.00\n- Busse Fr. 2'000.00\nTotal Fr. 2'889.00\n\ninnert zwanzig Tagen seit Mitteilung, mit beiliegendem Einzahlungsschein an die Kreiskasse Suot Tasna.\n\nD. Dagegen erhob X. am 6. November 2000 Einsprache bei der Kreispräsidentin Suot Tasna. Nach erfolgter Ergänzung der Untersuchung erliess das Untersuchungsrichteramt Thusis am 19. März 2001 die Schlussverfügung.\n\nE. Mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 27. August 2001\nwurde X. wegen Anstiftung zur vorsätzlichen Widerhandlung gegen Art. 17 Abs. 1\nlit. a JSG in Verbindung mit Art. 24 Abs. 1 StGB, vorsätzlicher Widerhandlung gegen\nArt. 12 und 13 KJG in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 KJG sowie Widerhandlung\ngegen Art. 34 Abs. 1 lit. c Waffengesetz in Anklagezustand versetzt. Der Fall wurde\ngestützt auf Art. 346 StGB und Art. 48 StPO dem Bezirksgerichtsausschuss Inn zur\nBeurteilung überwiesen. Schliesslich wurde Rechtsanwalt lic. iur. Stefan Lechmann\nals privater Verteidiger für X. bestellt.\n\nF. Der Bezirksgerichtsausschuss Inn erkannte mit Urteil vom 18. Juni 2002,\nmitgeteilt am 2. September 2002:\n1.a) X. wird schuldig gesprochen der Anstiftung zur vorsätzlichen Widerhandlung gegen Art. 17 Abs. 1 lit. a JSG in Verbindung mit Art.\n24 Abs. 1 StGB.\nb) Dafür wird er mit einer Busse von Fr. 300.-- bestraft.\nc) X. wird die Jagdberechtigung in Anwendung von Art. 20 Abs. 1 lit.\nb JSG für die Dauer von zwei Jahren entzogen.\nd) Die Verfahren wegen vorsätzlicher Widerhandlung gegen Art. 12\nund 13 i.V.m. Art. 47 Abs. 1 KJG sowie wegen Widerhandlung\ngegen Art. 34 Abs. 1 lit. c Waffengesetz werden infolge Verjährung eingestellt.\n2. J. .....\n3. Die Kosten, bestehend aus\n\nGerichtsgebühr Fr. 1‘500.00\nUntersuchungskosten der Staatsanwaltschaft Fr. 2'832.00\nBarauslagen und Gebühr des Kreisamtes Fr. 500.00\nTotal Fr. 4'832.00\n5\n\ngehen zu ¾ zulasten der Verurteilten. Ihnen werden somit folgende Kosten auferlegt:\n\nX.\n½ der ¾ der Verfahrenskosten Fr. 1'812.00\nBusse Fr. 300.00\nTotal Fr. 2'112.00\n\nJ.\n1/2 der ¾ der Verfahrenskosten Fr. 1'812.00\nBusse Fr. 1'200.00\nTotal Fr. 3'012.00\n\nDie auferlegten Verfahrenskosten und die Bussen sind von den\nVerurteilten innert 30 Tagen dem Bezirksamt Inn zu überweisen.\n4. X. wird eine ausseramtliche Entschädigung in der Höhe von Fr.\n1'000.-- ausgerichtet.\n5. J. ...\n6. (Rechtsmittelbelehrung)\n7. (Mitteilung)“\n\n"}