{"Signatur": "GR_KG_004", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2000-06-07", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_004_SB-2000-36_2000-06-07.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/SB_2000_36_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609769f1a98b4707dbead245d7063f4670ccd3ea3e63e87fb13f34c3059f6f4f530beedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609769f1a98b4707dbead245d7063f4670ccd3ea3e63e87fb13f34c3059f6f4f530beedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=SB_2000_36", "Checksum": "18674d6b29e463802b06b3213459edf9"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["SB 2000 36"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer 07.06.2000 SB 2000 36"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera penale I 07.06.2000 SB 2000 36"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  I. Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera penale I"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Jagdkontravention | Leitentscheid, publiziert als PKG 2000 23\\x3Cbr\\x3E | Jagd/Fischerei"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:46:20", "Checksum": "a5a417ca6cb459a7ba561a79d9b14c11", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer 07.06.2000 SB 2000 36\nRegeste:\nJagdkontravention | Leitentscheid, publiziert als PKG 2000 23\\x3Cbr\\x3E | Jagd/Fischerei\n\n b) Grundlage für die Strafzumessung bildet im vorliegenden Fall der in Art.\n47 Abs. 1 KJG vorgesehene Strafrahmen von Haft oder Busse bis zu Fr. 20'000.--,\nwobei gemäss Art. 50 Abs. 2 StGB die Kumulation von Freiheitsstrafe und Busse\nzulässig ist. Das Verschulden des Berufungsklägers wiegt nicht allzu schwer, kann\njedoch auch nicht bagatellisiert werden, zumal er eventualvorsätzlich einen im Erscheinungsbild bocktypischen Gämsbock anstatt einer Gämsgeiss erlegt hat. Straferhöhungsgründe sind keine ersichtlich, hingegen kann dem Berufungskläger der\ngute Leumund und die Vorstrafenlosigkeit strafmindernd angerechnet werden.\nStrafmilderungs- und Strafschärfungsgründe liegen keine vor. Berücksichtigt man\nweiter, dass der Berufungskläger ein monatliches Einkommen von brutto Fr. 4'000.--\nerzielt und keine familiären Pflichten zu erfüllen hat, so erscheint die von der Vorinstanz ausgesprochene Busse von Fr. 250.-- angemessen.\n\n5. Ist nach dem Gesagten die Berufung abzuweisen, so gehen die Kosten\ndes Berufungsverfahrens zu Lasten des Berufungsklägers (Art. 160 Abs. 1 StPO).\n9\n\nDemnach erkennt der Kantonsgerichtsausschuss:\n\n1. Die Berufung wird abgewiesen.\n\n2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 800.-- gehen zu Lasten des Berufungsklägers.\n\n3. Gegen dieses Urteil kann, sofern Verletzung eidgenössischen Rechts geltend gemacht werden will, beim Kassationshof des schweizerischen Bundesgerichts Nichtigkeitsbeschwerde eingelegt werden. Sie ist innert zehn Tagen\nseit Zugang der schriftlichen Urteilsausfertigung gegenüber dem Kantonsgerichtspräsidium schriftlich zu erklären und innert weiteren zehn Tagen durch\neine schriftliche, ebenfalls beim Kantonsgerichtspräsidium einzureichende\nBegründung zu ergänzen.\n\n4. Mitteilung an:\n– W. H., D., V.,\n– Staatsanwaltschaft Graubünden, Sennhofstrasse 17, 7001 Chur (vierfach),\n– Kreisgerichtsausschuss Ilanz, Casa Cumin, 7130 Ilanz,\n– Kantonales Jagd- und Fischereiinspektorat, Loëstrasse 14, 7000 Chur,\n– G. S., Widhüter, C.,\n– Finanzverwaltung Graubünden (Dispositiv).\n__________\n\nFür den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden\nVizepräsident: Aktuarin ad hoc:\n"}