{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2011-09-06", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2011-57_2011-09-06.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2011_57_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760a6953713bceee831cc9e3807b9f62557411d5c47cbe20856d309a9def92932fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760a6953713bceee831cc9e3807b9f62557411d5c47cbe20856d309a9def92932fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2011_57", "Checksum": "976e7cca643725db319b4dd8d5520c94"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2011 57"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 06.09.2011 KSK 2011 57"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 06.09.2011 KSK 2011 57"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "provisorische Rechtsöffnung (Parteientschädigung) | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:15:50", "Checksum": "9054b31a42bea01698cad427de62d85c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 06.09.2011 KSK 2011 57\nRegeste:\nprovisorische Rechtsöffnung (Parteientschädigung) | Rechtsöffnung\n\n Kantonsgericht von Graubünden\nDretgira chantunala dal Grischun\nTribunale cantonale dei Grigioni\n___________________________________________________________________________________________________\n\nRef.: Chur, 6. September 2011 Schriftlich mitgeteilt am:\nKSK 11 57 26. September 2011\n\nUrteil\nSchuldbetreibungs- und Konkurskammer\n\nVorsitz Schlenker\nRichter Brunner und Hubert\nAktuar Pers\n\nIn der Schuldbetreibungs- und Konkurssache\n\nder C . A G , Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Lars Dubach, Seestrasse 93, 6052 Hergiswil NW,\ngegen\nden Entscheid des Bezirksgerichtspräsidiums Albula vom 25. Mai 2011, mitgeteilt\nam 16. Juni 2011, in Sachen des A. und der B., Beschwerdegegner, vertreten\ndurch Rechtsanwalt lic. iur. Reto T. Annen, Bärenloch 1, 7002 Chur, gegen die\nBeschwerdeführerin,\n\nbetreffend provisorische Rechtsöffnung (Parteientschädigung),\n\nhat sich ergeben:\nI. Sachverhalt\n\nA.1. Am 17. März 2009 kündigten A. und B. (Vermieter) die am 6. Mai 2003 mit\nder C. Ltd. (Mieterin) eingegangenen Mietverhältnisse wegen Zahlungsverzugs\nder Mieterin per 30. April 2009. Die beiden Mietverträge enthalten unter Ziff. 4.3\n(Depot) folgende Bestimmung: „Auf ein Mietzinsdepot wird verzichtet. Herr D., haftet persönlich und solidarisch mit der Mieterin für sämtliche Forderungen und Ansprüche aus dem vorliegenden Mietverhältnis.“\n\n2. Mit Zahlungsbefehl des Betreibungsamts Horw vom 1. Dezember 2010 (Be-\ntreibungs-Nr. _) wurde die C. AG von A. und B. für den Betrag von Fr.\n1'138'046.50 nebst Zins zu 9.75 % seit dem 1. Oktober 2009 sowie die Kosten des\nZahlungsbefehls im Umfang von Fr. 410.-- betrieben. Als Grund der Forderung\nwurden Mietzinsausstände für die Villa E. und das Bootshaus E. inklusive Nebenräume und Umgebung bis zum 31. Dezember 2010 und als Forderungsurkunde\nder Mietvertrag vom 6. Mai 2003 genannt. Der Zahlungsbefehl wurde D. am 20.\nDezember 2010 zugestellt, der gleichentags ohne nähere Begründung Rechtsvorschlag erhob.\n\nB. Am 1. April 2011 gelangten A. und B. an das Bezirksgerichtspräsidium Albula und ersuchten um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag von Fr. 1'138'046.50 zuzüglich Zins zu 9.75 % seit dem 1. Oktober\n2009.\n\nDie C. AG liess sich vor der mündlichen Hauptverhandlung nicht vernehmen. Anlässlich der mündlichen Hauptverhandlung stellte sie auf Abweisung des Gesuchs.\n\nC. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 25. Mai 2011, mitgeteilt am 16. Juni 2011\n(Proz.Nr. 335-110-16), verfügte das Bezirksgerichtspräsidium Albula wie folgt:\n„1. Das Begehren um Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Horw gegen die C. AG über den Betrag von CHF\n1'138'046.50 zuzüglich Zins von 9.75% seit dem 1.Oktober 2009 wird\nabgewiesen.\n2. Die Kosten des Bezirksgerichtspräsidiums Albula von CHF 2'000.00\ngehen zulasten von A. und B. und werden mit dem durch sie geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.\n3. Die Gesuchsteller haben die Gesuchsgegnerin ausseramtlich mit CHF\n2'700.00 (inkl. Auslagen für Porto, Kopien, Telefon sowie Fahrspesen\nund MWSt) zu entschädigen.\n4. (Rechtsmittelbelehrung).\n5. (Miteilung).“\n\nSeite 2 — 14\nD. Gegen diesen Entscheid erhob die C. AG am 24. Juni 2011 Beschwerde\nbeim Kantonsgericht von Graubünden mit folgendem Rechtsbegehren:\n„1. Ziff. 3 des Rechtsöffnungsentscheids vom 25.5.2011 sei aufzuheben\nund die Beschwerdegegner seien zu verpflichten, die Beschwerdeführerin ausseramtlich mit CHF 5'110.25 (inkl. Auslagen für Porto, Kopien,\nTelefon sowie Fahrspesen und MWSt) zu entschädigen.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzügl. Auslagen und MWSt\nzu Lasten der Beschwerdegegner.“\n\nIm Wesentlichen wird geltend gemacht, die zugesprochene Parteientschädigung\nvon Fr. 2'700.-- sei nicht nur willkürlich und fern jeder anwaltlichen Realität, sondern stehe auch klar dem Recht auf rechtliches Gehör entgegen, wenn einem zu\nUnrecht Beklagten das Recht genommen werde, sich ernsthaft und substantiiert\ngegen zu Unrecht erhobene Klagen zu wehren. Beim vorliegenden Sachverhalt,\nden mannigfaltigen Einreden, Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- und einem Streitwert\nvon Fr. 1'138'046.50 scheine die geltend gemachte Entschädigung von Fr.\n5'110.25 als angebracht und verhältnismässig.\n\nE. In ihrer Beschwerdeantwort vom 11. Juli 2011 stellten A. und B. auf kostenfällige Abweisung der Beschwerde.\n\nAuf die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.\n\nII. Erwägungen\n\n1.a. Der angefochtene Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichtspräsidiums\nAlbula vom 25. Mai 2011 wurde den Parteien am 16. Juni 2011 und somit nach\nInkrafttreten der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) am 1. Januar 2011 eröffnet. Auf das vorliegende Verfahren findet demnach die Schweizerische Zivilprozessordnung Anwendung (Art. 405 Abs. 1 ZPO).\n\n"}