{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2011-08-31", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2011-51_2011-08-31.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2011_51_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976bdea37f59adff0c6350deb0a93d0cf727d0285d3b9550c06f92d4f9ebd83194cedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976bdea37f59adff0c6350deb0a93d0cf727d0285d3b9550c06f92d4f9ebd83194cedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2011_51", "Checksum": "e91179de9b4454f9ad70e3e4b7df5e1a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2011 51"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 31.08.2011 KSK 2011 51"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 31.08.2011 KSK 2011 51"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:14:45", "Checksum": "32d05e5866ff8d45026b9a9f17b7432d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 31.08.2011 KSK 2011 51\nRegeste:\ndefinitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung\n\n c) Die unentgeltliche Rechtspflege befreit nicht von der Bezahlung einer\nParteientschädigung an die Gegenpartei (Art. 118 Abs. 3 ZPO). X. hat somit für\ndie Parteientschädigung von Y. aufzukommen. Rechtsanwältin Caviezel hat mit\nVollmacht vom 12. Mai 2011 eine Honorarvereinbarung à Fr. 250.- plus MwSt pro\nStunde sowie mit Eingabe vom 17. August 2011 eine Kostennote in der Höhe von\nFr. 834.30 inkl. Spesen von Fr. 22.50 (3% von Fr. 750.-) und 8% MwSt eingereicht\n(Art. 105 Abs. 2 ZPO).\n\nd) Da auch Y. mit Verfügung des Vorsitzenden der I. Zivilkammer vom 4.\nJuli 2011 (ERZ 11 352) die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt wurde, ebenso\n\nSeite 11 — 13\nwie auch die Vorinstanz ihr diese bewilligte (Art. 117 f. ZPO), wird – insoweit als\ndie ausseramtliche Entschädigung bei X. uneinbringlich sein sollte – auch die unentgeltliche Rechtsbeiständin von Y., in casu Rechtsanwältin Caviezel, vom Kanton entschädigt (Art. 122 Abs. 2 ZPO). Für diesen Fall ist der Satz für unentgeltliche Rechtspflege von Fr. 200.- pro Stunde massgebend, was eine Entschädigung\nin der Höhe von Fr. 600.- zuzüglich notwendige Barauslagen von Fr. 18.- (3% von\nFr. 600.-) und 8% MwSt. ergibt (Art. 5 Honorarverordnung [HV; BR 310.250]). Mit\nder Zahlung der Entschädigung durch den Kanton geht der Anspruch im Umfang\nder geleisteten Entschädigung auf den Kanton über (Art. 122 Abs. 2 ZPO). Für\nden Differenzbetrag zwischen der Entschädigung gemäss Ziff. 8 lit. c voranstehend und der Entschädigung gemäss Ziff. 8 lit. d muss sich Y. an X. halten, wobei\nsie diesen Anspruch auch an ihre Rechtsbeiständin abtreten kann.\n\nSeite 12 — 13\nIII. Demnach wird erkannt\n\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen.\n\n2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.- gehen zu Lasten von\nX., welcher Y. für das Beschwerdeverfahren mit Fr. 834.30 inkl. Spesen und\n8% MwSt. zu entschädigen hat.\n\n3. a) Die X. auferlegten Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.- und\nseine Kosten der Rechtsvertretung (ab 11. Juli 2011, Datum der Gesuchstellung) im Beschwerdeverfahren von Fr. 200.- zuzüglich 8% MwSt. werden gestützt auf die ihm gewährte unentgeltliche Rechtspflege dem Kanton\nGraubünden in Rechnung gestellt und aus der Gerichtskasse bezahlt.\n\nb) Insoweit als die ausseramtliche Entschädigung bei X. uneinbringlich sein\nsollte, wird die ausseramtliche Entschädigung in der Höhe von Fr. 600.- zuzüglich notwendige Barauslagen von Fr. 18.- und 8% MwSt. gestützt auf die\nY. gewährte unentgeltliche Rechtspflege dem Kanton Graubünden in Rechnung gestellt und aus der Gerichtskasse bezahlt.\n\n4. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende\nEntscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische\nBundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre\nVerfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit\nEröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss\nArt. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit,\ndie Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.\n\n5. Mitteilung an:\n\nSeite 13 — 13\n"}