{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2011-06-21", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2011-27_2011-06-21.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2011_27_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097681147719c4cd06af1a52ec1be52fe75646afc7dcfec5363b7bb69410a0ca78d5edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097681147719c4cd06af1a52ec1be52fe75646afc7dcfec5363b7bb69410a0ca78d5edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2011_27", "Checksum": "cec4b02728be981c90178740658c6472"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2011 27"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 21.06.2011 KSK 2011 27"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 21.06.2011 KSK 2011 27"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:16:06", "Checksum": "c7ab6f5255e637f4441cc57614c6ee4d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 21.06.2011 KSK 2011 27\nRegeste:\ndefinitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung\n\nH. An der mündlichen Rechtsöffnungsverhandlung vom 21. Februar 2011\nnahm lediglich die Gläubigerin teil, währenddem sich der Schuldner für die\nVerhandlung entschuldigt hatte. Die Gläubigerin verwies im Wesentlichen auf ihr\nRechtsöffnungsbegehren vom 24. Januar 2011 und erklärte, wie am 18. Februar\n2011 mitgeteilt, sie habe in der Zwischenzeit festgestellt, dass sie in den Monaten\nApril und Mai 2010 vom Schuldner keine Zahlungen (die vom Schuldner jeweils\nzugestandenen Fr. 2'000.– pro Monat) erhalten habe. Diese Beträge seien in der\nBetreibung vom 14. Dezember 2010 daher nicht berücksichtigt.\n\nSeite 3 — 15\nI. Der Einzelrichter SchKG am Bezirksgericht Prättigau/Davos verfügte mit\nRechtsöffnungsentscheid vom 21. Februar 2011, mitgeteilt am 23. März 2011, wie\nfolgt:\n„1. Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. X. des\nBetreibungsamtes C. für den Betrag von Fr. 27'355.00 nebst Zins zu\n5% seit dem 6. Januar 2011 erteilt.\n2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 400.00\ngehen zulasten des A.. Sie werden bei B. unter Regresserteilung auf A.\nerhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto des\nBezirksgerichts Prättigau/Davos zu überweisen.\n3. (Rechtmittelbelehrung)\n4. (Mitteilung).“\n\nBegründet wurde der Entscheid damit, dass die aufgrund des abschlägigen\nEntscheids des Bundesgerichts rechtskräftig gewordene Verfügung des\nBezirksgerichtspräsidiums Prättigau/Davos vom 30. April 2010 über einen\nmonatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 6'000.– zu Gunsten der Gläubigerin ein\nvollstreckbares, gerichtliches Urteil gemäss Art. 80 Abs. 1 SchKG darstelle. Daran\nändere, entgegen der Meinung des Schuldners, sein beim Kantonsgericht von\nGraubünden eingereichtes Gesuch um Abänderung der vorsorglichen\nMassnahmen nichts. Aus den von der Gläubigerin eingereichten Unterlagen\nergebe sich, dass der Schuldner ihr – sei es direkt oder via Betreibungsamt – für\ndas Jahr 2010 insgesamt Fr. 46'345.00 bezahlt habe. Offen verbleibe damit noch\neine Forderung von Fr. 25’655.00, für welche die definitive Rechtsöffnung erteilt\nwerden könne. Gleiches gelte für die von der Gläubigerin geltend gemachten\nausseramtlichen Entschädigungen im Betrag von Fr. 700.00 bzw. Fr. 1'000.00. Für\nden Verzugszins erscheine es gerechtfertigt, der Gläubigerin einen solchen von\n5% ab Zustellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner, d.h. ab dem 6. Januar\n2011, zuzusprechen.\n\nJ. Gegen diesen Entscheid erhob B. am 7. April 2011 Beschwerde beim\nKantonsgericht von Graubünden mit folgenden Rechtsbegehren:\n„1. Der Rechtsöffnungsentscheid des Einzelrichters SchKG des\nBezirksgerichts Prättigau/Davos vom 21. Februar 2011, mitgeteilt am\n23. März 2011, zugegangen am 28. März 2011, sei aufzuheben,\nsoweit die definitive Rechtsöffnung für den CHF 27'355.00 nebst Zins\nzu 5% seit dem 6. Januar 2011 übersteigenden Betrag verweigert\nwurde.\n2. Der Beschwerdeführerin sei in der Betreibung Nr. X. des\nBetreibungsamtes C. die definitive Rechtsöffnung für den Betrag von\nCHF 51'700.– nebst Zins zu 5% seit dem 1. Dezember 2010 sowie CHF\n938.80 (Zins bis zum 30. November 2010) zu erteilen.\n\nSeite 4 — 15\n3. Unter vollumfänglicher gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge\nfür beide Instanzen zu Lasten des Beschwerdegegners.“\n\n"}