{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2010-09-22", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-78_2010-09-22.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2010_78_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976f3c0a73d29623102d2a10eacfe11c342fb21953a66bb92514c507d2b118fda34edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976f3c0a73d29623102d2a10eacfe11c342fb21953a66bb92514c507d2b118fda34edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2010_78", "Checksum": "ec513d4c0237986bcf88c6142e353765"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2010 78"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 22.09.2010 KSK 2010 78"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 22.09.2010 KSK 2010 78"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Pfändung | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:32:01", "Checksum": "bcd07239a41fe66b501909760787140b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 22.09.2010 KSK 2010 78\nRegeste:\nPfändung | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)\n\n– dass das Betreibungsamt aufgrund des Umstandes, dass die kantonale Steuerverwaltung das Einkommen von Y. mit Fr. 45'800.-- pro Jahr (Ermessenstaxation) festgelegt hat, zum Schlusse kam, dass kein Einkommen gepfändet werden könne,\n\n– dass diese Schlussfolgerung nicht zu bestanden ist,\n\n– dass die Beschwerde in diesem Punkt somit abzuweisen ist,\n\n– dass gemäss Art. 61 Abs. 2 lit. a der Gebührenverordnung zum SchKG das\nBeschwerdeverfahren unentgeltlich ist, so dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten des Kantons Graubünden gehen,\n\n– dass gemäss Art. 62 Abs. 2 des Gebührentarifs im Beschwerdeverfahren keine\nParteientschädigungen zugesprochen werden dürfen,\n\n– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 12 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,\n\nSeite 4 — 5\nverfügt:\n\n1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und das Betreibungsamt Val\nMüstair angewiesen, die von Y. gehaltenen Reitpferde zu pfänden und anschliessend das Widerspruchsverfahren gemäss Art. 106 ff. SchKG einzuleiten.\n\n2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'000.-- gehen zu Lasten des\nKantons Graubünden.\n\n3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische\nBundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem\nBundesgericht schriftlich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen\nAusfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation,\ndie weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die\nArt. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.\n\n4. Mitteilung an:\n\nSeite 5 — 5\n"}