{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2011-02-04", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-70_2011-02-04.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2010_70_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097606d79fd5defcd8b3711b03e72964c2a0b61441c0bc8d7156c376751627f251ceedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097606d79fd5defcd8b3711b03e72964c2a0b61441c0bc8d7156c376751627f251ceedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2010_70", "Checksum": "e4f40b825a22bdcc7e518ab456a9ab1d"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2010 70"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 04.02.2011 KSK 2010 70"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 04.02.2011 KSK 2010 70"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zahlungsbefehl (Ausstellung/Betreibungsferien; örtliche Zuständigkeit; beneficium excussionis realis) | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:15:39", "Checksum": "ae7855e6e4534e1235a28d384a2e9352", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 04.02.2011 KSK 2010 70\nRegeste:\nZahlungsbefehl (Ausstellung/Betreibungsferien; örtliche Zuständigkeit; beneficium excussionis realis) | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)\n\n5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass gegen die Ausstellung, Zustellung\nund den Urkundeinhalt des Zahlungsbefehls vom 15. Juli 2010 nichts einzuwenden ist, für die Vollstreckung gegen den Schuldner aus dem Amended and Restated Facility Agreement vom 27. Dezember 2006 ein Betreibungsstand an seinem schweizerischen Wohnsitz in Klosters gegeben ist und die gewählte Betrei-\n\nSeite 13 — 15\nbungsart der ordentlichen Betreibung auf Pfändung zulässig ist, da ihm die Einwendung des beneficium excussionis realis nicht zur Verfügung steht. Seine Beschwerde ist daher abzuweisen.\n\n6. Beide anwaltlich vertretenen Parteien verlangen eine Entscheidung unter\nKosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gegenseite. Auch wenn es zum\nberufsbedingten Reflex aller Rechtsanwälte gehören sollte, am Schluss eines jeden Rechtsbegehrens stereotyp den Satz \"Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten…\" anzufügen, führt es im SchKG-Aufsichtsverfahren nicht zum Erfolg. Das Aufsichtsbeschwerdeverfahren ist auf dieser Stufe von Gesetzes wegen\nkostenfrei und entschädigungslos (Art. 20a Abs. 1 Ziff. 5 Satz 1 SchKG, Art. 61\nAbs. 2 lit. a und Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG in Verbindung mit Art. 26 GVV zum\nSchKG).\n\nSeite 14 — 15\nIII. Demnach wird erkannt\n\n1. Die Beschwerde von B. wird abgewiesen.\n\n2. Die Verfahrenskosten von 1'500 Franken gehen zu Lasten des Kantons\nGraubünden.\n\n3. Verfahrensentschädigungen werden nicht zugesprochen.\n\n4. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische\nBundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist\ndem Bundesgericht schriftlich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde\ngelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.\n\n5. Mitteilung an:\n\nSeite 15 — 15\n"}