{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2010-08-17", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-47_2010-08-17.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2010_47_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760627974232000bb24fa664e39bf69a60dee8d27ce70ec5b024a856ed08c95399edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760627974232000bb24fa664e39bf69a60dee8d27ce70ec5b024a856ed08c95399edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2010_47", "Checksum": "06521b25012e8809e8f20e82c88b4afa"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2010 47"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 17.08.2010 KSK 2010 47"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 17.08.2010 KSK 2010 47"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Vollstreckung, definitive Rechtsöffnung evtl. provisorische Rechtsöffnung | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:32:56", "Checksum": "073cf0e456f61082ee0f940d3ff45e9c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 17.08.2010 KSK 2010 47\nRegeste:\nVollstreckung, definitive Rechtsöffnung evtl. provisorische Rechtsöffnung | Rechtsöffnung\n\nF. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 18. Mai 2010, mitgeteilt am 19. Mai 2010\nerkannte der Bezirksgerichtspräsident G. wie folgt:\n„1. Die Urkundenrolle Nr. 633Jahr 2001 des Notars W. vom 21.\nSeptember 2001 wird in der Schweiz als für nicht vollstreckbar erklärt.\n2. Die Gesuche betreffend Rechtsöffnung in der Betreibungs-Nr.\n2100021 des Betreibungsamts Kreis F. und betreffend Rechtsöffnung\nin der Betreibungs-Nr. 21000022 des Betreibungsamts Kreis F.\nwerden abgewiesen.\n3. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'400.00 (bestehend aus den Kosten\ndes Exequaturverfahrens von Fr. 1'000.00 und den beiden\nRechtsöffnungsverfahren im Betrage von je Fr. 200.00) gehen\nzulasten der Gesuchstellerin.\nEs wird keine Umtriebsentschädigung zugesprochen.\n4. Gemäss Art. 263 ZPO kann gegen Entscheide über Vollstreckbarkeit\noder Vollzug eines Urteils, soweit nicht Bestimmungen von\nStaatsverträgen oder von Bundesrecht vorgehen, innert zehn Tagen\nseit Mitteilung beim Kantonsgerichtspräsidenten (recte: beim\nEinzelrichter am Kantonsgericht) Beschwerde erhoben werden.\n5. Entscheide des Bezirksgerichtspräsidenten in Rechtsöffnungssachen\nkönnen innert 10 Tagen seit der schriftlichen Mitteilung an den\nKantonsgerichtsausschuss Graubünden (recte: das Kantonsgericht),\nEngadinstrasse 24, 7002 Chur, weitergezogen werden. In der\nBeschwerdeschrift ist mit kurzer Begründung anzugeben, welche\nPunkte angefochten und welche Änderungen beantragt werden.\n6. (Mitteilung)“\n\nSeite 3 — 16\nG. Dagegen erhob die U. am 28. Mai 2010 Rechtsöffnungsbeschwerde im\nSinne von Art. 236 ZPO mit folgenden Rechtsbegehren:\n„1. Ziff. 2 des vorinstanzlichen Entscheides sei aufzuheben; eventualiter\nauch Ziff. 1, falls diese nicht in der parallel eingereichten Beschwerde\ngemäss Art. 263 ZPO aufgehoben worden ist;\n2. die Kosten gemäss Ziff. 3 des vorinstanzlichen Entscheides seien zu\nreduzieren um die Kosten für das separate Exequaturverfahren;\n3. überdies sei – nach inzidenter Vollstreckbarerklärung der notariell\nbeglaubigten vollstreckbaren Ausfertigung der öffentlichen\nUrkundenrolle Nr. 633Jahr 2001 des Notars W. – der Rechtsvorschlag\nin den Betreibungen Nr. 21000021 und Nr. 21000022 des\nBetreibungsamtes Kreis F. aufzuheben und der Beschwerdeführerin\nsei definitive Rechtsöffnung über den Betrag von CHF 203'494.00\nnebst Zins zu 5.120% seit 4. Dezember 2009 (Grundforderung 1)\nsowie CHF 31'632.30 nebst Zins zu 5.120% seit 4. Dezember 2009\n(Grundforderung 2), zuzüglich Betreibungskosten sowie unter\nBerücksichtigung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des\nRechtsöffungsverfahrens inkl. Beschwerdeverfahrens, in beiden\nBetreibungen zu erteilen; eventualiter sei der Rechtsvorschlag in den\nBetreibungen Nr. 21000021 und Nr. 21000022 aufzuheben und der\nBeschwerdeführerin provisorische Rechtsöffnung über den Betrag von\nCHF 203'494.00 nebst Zins zu 5.120% seit 4. Dezember 2009\n(Grundforderung 1) sowie CHF 31'632.30 nebst Zins zu 5.120% seit 4.\nDezember 2009 (Grundforderung 2), zuzüglich Betreibungskosten\nsowie unter Berücksichtigung der Kosten- und Entschädigungsfolgen\ndes Rechtsöffungsverfahrens inkl. Beschwerdeverfahrens, in beiden\nBetreibungen zu erteilen;\n4. alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der\nBeklagten (recte: Beschwerdegegnerin).“\n\nH. Sodann erhob die U. gleichentags auch Beschwerde im Sinne von Art. 263\nZPO und beantragte wie folgt:\n„1. Es sei Ziff. 1 des vorinstanzlichen Entscheides aufzuheben und es sei\ndie Urkundenrolle Nr. 633Jahr 2001 des Notars W. inzidenter in der\nparallel eingereichten Rechtsöffnungsbeschwerde gemäss Art. 236\nZPO als für vollstreckbar zu erklären; eventualiter, für den Fall, dass\nauch der Kantonsgerichtspräsident (recte: Einzelrichter am\nKantonsgericht) der Auffassung ist, dass der Exequaturentscheid\nseparat zu behandeln ist, sei Ziff. 1 des vorinstanzlichen Entscheides\naufzuheben und es sei die Urkundenrolle Nr. 633Jahr 2001 des Notars\nW. als für vollstreckbar zu erklären;\n2. die Kosten gemäss Ziff. 3 des vorinstanzlichen Entscheides seien zu\nreduzieren um die Kosten für das separate Exequaturverfahren;\n3. alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der\nBeklagten (recte: Beschwerdegegnerin).\n\nSeite 4 — 16\nI. Am 7. Juni 2010 verzichtete der Bezirksgerichtspräsident G. auf die\nEinreichung einer Vernehmlassung. Y. und Z. verzichteten ebenso auf eine\nVernehmlassung.\n\nAuf die Ausführungen der Beschwerdeführerin in ihren Rechtsschriften sowie auf\ndie Erwägungen im angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den\nnachstehenden Erwägungen eingegangen.\n\nII. Erwägungen\n\n"}