{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2010-08-16", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-44_2010-08-16.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2010_44_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976fb2ba8e01bb4f1e5b8acaf99fd31fb3b33fd57439167775ea05729881967c778edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976fb2ba8e01bb4f1e5b8acaf99fd31fb3b33fd57439167775ea05729881967c778edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2010_44", "Checksum": "68d490ec2d0b7415cad39fe955311a12"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2010 44"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 16.08.2010 KSK 2010 44"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 16.08.2010 KSK 2010 44"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:32:57", "Checksum": "4f013de447c0e6ea621886a991da54a2", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 16.08.2010 KSK 2010 44\nRegeste:\ndefinitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung\n\n Kantonsgericht von Graubünden\nDretgira chantunala dal Grischun\nTribunale cantonale dei Grigioni\n___________________________________________________________________________________________________\n\nRef.: Chur, 16. August 2010 Schriftlich mitgeteilt am:\nKSK 10 44\n\nUrteil\nSchuldbetreibungs- und Konkurskammer\n\nVorsitz Vizepräsident Schlenker\nRichter Brunner und Hubert\nRedaktion Aktuarin ad hoc Thoma\n\nIn der Schuldbetreibungs- und Konkurssache\n\ndes X., Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,\ngegen\nden Entscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Z. vom 21. April 2010, mitgeteilt am\n12. Mai 2010, in Sachen der Y., Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin gegen\nden Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,\n\nbetreffend definitive Rechtsöffnung,\n\nhat sich ergeben:\nI. Sachverhalt\n\nA. Mit Urteil vom 2. Juli 2009, mitgeteilt am 27. August 2009, verpflichtete das\nBezirksgericht Z. X., seiner Tochter Y. rückwirkend ab dem 1. Juni 2007 monatlich\nim Voraus einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1‘750.00 (jährlich Fr. 21‘000.00) zu bezahlen. Die Dauer der Unterhaltspflicht wurde bis zum Abschluss des Studiums im\nSommer 2010 festgelegt. Y. wurde ein Eigeneinkommen von netto Fr. 6‘000.00 zugemutet, also monatlich Fr. 500.00. Sollte sie mehr als Fr. 6‘000.00 verdienen,\nwürde sich gemäss Urteil die Unterhaltspflicht des Vaters um jenen Betrag, der die\nFr. 6‘000.00 übersteigt, reduzieren. Dieses Urteil erwuchs am 18. September 2009\nin Rechtskraft.\n\nB. Mit Zahlungsbefehl Nr._ des Betreibungsamtes A. vom 6. Januar 2010, zugestellt am 22. Januar 2010, wurde X. (Schuldner) von Y. (Gläubigerin) für folgende\nBeträge betrieben:\n- Fr. 28'182.00 nebst Zins von 5% seit dem 1. Januar 2010 für ausstehende\nUnterhaltszahlungen seit dem 1. Juni 2007\n- Fr. 1'638.40 Verzugszins für ausstehende Unterhaltszahlungen bis 31. Dezember 2009\n- Fr. 300.00 nebst Zins von 5% seit dem 17. September 2009 für die Betreibungskosten der Betreibung Nr._\n- Fr. 3'989.80 nebst Zins von Fr. 5% seit dem 2. Juli 2009 für die ausseramtliche Entschädigung gemäss Urteil des Bezirksgerichts Z. vom 2. Juli 2009\n- Fr. 1'000.00 nebst Zins von 5% seit dem 24. April 2009 für die ausseramtliche Entschädigung gemäss Beschwerdeentscheid des Bezirksgerichtsausschusses Z. vom 24. April 2009\n\nC. Gegen den Zahlungsbefehl erhob der Schuldner am 28. Januar 2010 Rechtsvorschlag. Daraufhin reichte die Gläubigerin am 11. Februar 2010 ein Gesuch um\nErteilung der definitiven Rechtsöffnung für die in Betreibung gesetzten Beträge beim\nBezirksgericht Z. ein.\n\nD. Die Rechtsöffnungsverhandlung vor dem Bezirksgerichtspräsidenten Z. fand\nam 21. April 2010 statt. Daran nahm lediglich der Gesuchsgegner teil, während die\nGesuchstellerin der Verhandlung fernblieb. Der Gesuchsgegner beantragte sinngemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs. In seinem Plädoyer anerkannte er zwar, der Gesuchstellerin grundsätzlich noch einen Betrag von Fr.\n19'471.80 an Unterhaltszahlungen für die Jahre 2007 und 2008 sowie diverse aus-\n\nSeite 2 — 10\nseramtliche Entschädigungen etc. zu schulden. Bezüglich dieses Betrages machte\ner jedoch Verrechnungen geltend und zwar einerseits mit den von ihm der Gläubigerin für die Monate Januar bis Mai 2009 geleisteten monatlichen Unterhaltsbeiträgen von Fr. 1'400.00, insgesamt somit Fr. 7'000.00, sowie eine Umtriebsentschädigung für sich selbst im Betrag von pauschal Fr. 5'000.00.\n\nE. Der Bezirksgerichtspräsident Z. entschied in seinem Rechts-öffnungsent-\nscheid vom 21. April 2010, mitgeteilt am 12. Mai 2010, was folgt:\n„1. Das Rechtsöffnungsgesuch von Y. vom 10. Februar 2010 wird teilweise\ngutgeheissen und in der Betreibung Nr._ des Betreibungsamtes A. definitive Rechtsöffnung für folgende Beträge erteilt:\n- Fr. 13'790.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 18. Oktober 2009\n- Fr. 1'350.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 1. September 2009\n- Fr. 1'350.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 1. Oktober 2009\n- Fr. 1'350.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 1. November 2009\n- Fr. 1'350.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 1. Dezember 2009\n- Fr. 5'531.80 zuzüglich 5% Zins seit dem 22. Januar 2010\n2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 450.00 gehen zu einem Drittel (= Fr. 150.00) zulasten der Y. und zu zwei Dritteln (=\nFr. 300.00) zulasten des X.. Der ganze Betrag wird bei Y. unter Regresserteilung von Fr. 300.00 auf X. erhoben und ist innert 30 Tagen auf das\nPC-Konto 70-3922-1 des Bezirksgerichts Z. zu überweisen.\n3. Ausseramtlich hat X. Y. für ihre Umtrie-be mit pauschal Fr. 100.00 zu entschädigen.\n4. (Rechtsmittel)\n5. (Mitteilung).“\n\n"}