{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2010-05-12", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-34_2010-05-12.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2010_34_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976dac051e6a2a1e5344abf7247433ad9c57e9bd2994b37daa8cb25a448b468d12bedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976dac051e6a2a1e5344abf7247433ad9c57e9bd2994b37daa8cb25a448b468d12bedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2010_34", "Checksum": "78871c8675d931beeb133a97843b2779"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2010 34"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 12.05.2010 KSK 2010 34"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 12.05.2010 KSK 2010 34"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zahlungsbefehl | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:15:45", "Checksum": "e14434f9030985dba3c294c2ff99511c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 12.05.2010 KSK 2010 34\nRegeste:\nZahlungsbefehl | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)\n\n Seite 3 — 5\n dass es sich vorliegendenfalls im Gegensatz zur Auffassung der Beschwerdegegnerin nicht einfach um eine mangelhafte Parteibezeichnung handelt, welche nur dann zur Nichtigkeit des Zahlungsbefehls führt, wenn die mangelhafte\nAngabe geeignet war, die Beteiligten irre zu führen und wenn diese tatsächlich\nirre geführt worden sind (Wüthrich/Schoch, ebenda, N31 zu Art. 69 SchKG),\n\n dass die Beschwerde somit gutzuheissen und das Betreibungsamt Klosters\nanzuweisen ist, unter der gleichen Betreibungsnummer neue Zahlungsbefehle\nauszustellen,\n\n dass gemäss Art. 61 Abs. 2 lit. a der Gebührenverordnung zum SchKG das\nBeschwerdeverfahren unentgeltlich ist und gemäss Art. 62 Abs. 2 des Gebührentarifs im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zugesprochen werden dürfen,\n\n dass diese Verfügung in Anwendung von Art. 12 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,\n\nSeite 4 — 5\nverfügt:\n\n1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und es wird festgestellt, dass der Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes nichtig ist.\n\n2. Das Betreibungsamt Klosters wird angewiesen, in der Betreibung Nr. _ einen neuen Zahlungsbefehl zu erlassen.\n\n3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'200.00 gehen zu Lasten\ndes Kantons Graubünden.\n\n4. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische\nBundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist\ndem Bundesgericht schriftlich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde\ngelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.\n\n5. Mitteilung an:\n\nSeite 5 — 5\n"}