{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2010-04-21", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2010-22_2010-04-21.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2010_22_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976181e0e6e61026b22fcfc9bcb1fbb544499f0fdd93232f257cf112bf1f857b179edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976181e0e6e61026b22fcfc9bcb1fbb544499f0fdd93232f257cf112bf1f857b179edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2010_22", "Checksum": "224dfbb94fd4f2ef4e8a6088c92b9bee"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2010 22"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 21.04.2010 KSK 2010 22"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 21.04.2010 KSK 2010 22"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:31:05", "Checksum": "e568028ddbbff2d6f7e3d33a88d050fd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 21.04.2010 KSK 2010 22\nRegeste:\ndefinitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung\n\n Kantonsgericht von Graubünden\nDretgira chantunala dal Grischun\nTribunale cantonale dei Grigioni\n___________________________________________________________________________________________________\n\nRef.: Chur, 21. April 2010 Schriftlich mitgeteilt am:\nKSK 10 22\n\nUrteil\nSchuldbetreibungs- und Konkurskammer\n\nVorsitz Schlenker\nRichterInnen Brunner und Hubert\nRedaktion Aktuarin ad hoc Ambühl\n\nIn der Schuldbetreibungs- und Konkurssache\n\ndes K a n t o n s G r a u b ü n d e n , 7001 Chur, Gläubiger, Gesuchsteller und\nBeschwerdeführer, vertreten durch die Steuerverwaltung des Kantons\nGraubünden, Steinbruchstrasse 18, 7001 Chur,\ngegen\nden Entscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Maloja vom 18. Februar 2010,\nmitgeteilt am 24. Februar 2010, in Sachen des Gläubigers, Gesuchstellers und\nBeschwerdeführers gegen A., Schuldner, Gesuchsgegner und\nBeschwerdegegner,\n\nbetreffend definitive Rechtsöffnung,\n\nhat sich ergeben:\nI. Sachverhalt\n\nA. Gestützt auf die definitive Veranlagungsverfügung der Kantons- und\nGemeindesteuer 2007 vom 15. Juli 2009 wurde A. am 18. August 2009 ein Betrag\nvon Fr. 4'757.- für die Kantonssteuern 2007 in Rechnung gestellt. Aufgrund der\nvorangegangenen provisorischen Rechnungen vom 25. Januar 2008\nbeziehungsweise vom 19. Mai 2009 wurde das Ende der Zahlungsfrist auf den 31.\nMärz 2008 festgelegt.\n\nB. Mit dem Zahlungsbefehl des Betreibungsamts Oberengadin vom 3.\nDezember 2009, mitgeteilt am 7. Dezember 2009, mit der Betreibungsnummer\n2093635 wurde A. für den Betrag von Fr. 4’757- nebst Zins zu 4% seit dem 2.\nDezember 2009, Fr. 352.25 Verzugszinsen, Fr. 30.- Mahngebühren sowie Fr. 50.-\nBetreibungsgebühren betrieben. Als Rechtsöffnungstitel wurden die\nVeranlagungsverfügung für die Kantonssteuern 2007, sowie Art. 154a Abs. 2 des\nSteuergesetzes (StG; BR 720.000) in Verbindung mit Art. 50 Abs. 1 der\nAusführungsbestimmungen zur Steuergesetzgebung (ABzStG; BR 720.015) für\ndie Mahngebühren beziehungsweise Art. 155 Abs. 1 StG in Verbindung mit Art. 50\nAbs. 2 ABzStG für die Betreibungsgebühren genannt. Gegen diesen\nZahlungsbefehl erhob Marcel Januar am 17. Dezember 2009 Rechtsvorschlag.\n\nC. Gemäss der Rechtskraftbescheinigung der Steuerverwaltung des Kantons\nGraubünden vom 21. Dezember 2009 ist die kantonale Veranlagungsverfügung\nbetreffend den Kantonssteuern 2007 in Rechtskraft erwachsen.\n\nD. Mit Eingabe vom 14. Januar 2010 gelangte die Steuerverwaltung des\nKantons Graubünden an das Bezirksgericht Maloja mit dem Begehren, es sei in\nder erwähnten Betreibung sowohl für die Forderung als auch für die Zinsen und\nKosten die definitive Rechtsöffnung im Sinne von Art. 80 des Schuldbetreibungsund Konkursgesetzes (SchKG; SR 281.1) zu gewähren. Der Beklagte sei zudem\nzur Leistung einer ausseramtlichen Entschädigung von Fr. 200.- zu verpflichten.\n\nE. Mit Schreiben vom 18. Januar 2010 wurde A. zur\nRechtsöffnungsverhandlung auf den 18. Februar 2010 vorgeladen. Gleichzeitig\nwurde ihm die Möglichkeit eingeräumt, sich bis zur angesetzten Verhandlung\nvernehmen zu lassen, wovon er allerdings keinen Gebrauch machte.\n\nF. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 18. Februar 2010, mitgeteilt am 24.\nFebruar 2010, verfügte das Bezirksgerichtspräsidium Maloja wie folgt:\n\nSeite 2 — 12\n„1. Das Gesuch wird gutgeheissen und es wird dem Gesuchsteller in der\nBetreibung Nr. 2093635 des Betreibungsamtes Oberengadin für den\nBetrag von CHF 4'757.- nebst 4% Zins seit dem 17. Oktober 2009 die\ndefinitive Rechtsöffnung erteilt.\n\n2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 200.-\ngehen zulasten des Gesuchsgegners. Sie werden beim Gesuchsteller\nunter Regresserteilung auf den Gesuchsgegner erhoben und sind innert\n30 Tagen auf das PC-Konto 70-5978-5 des Bezirksgerichtes Maloja zu\nüberweisen.\n\nAusseramtlich hat der Gesuchsgegner den Gesuchsteller für seine\nUmtriebe mit CHF 200.- zu entschädigen.\n\n3. (Rechtmittelbelehrung).\n\n4. (Mitteilung).“\n\nBegründet wurde der Entscheid im Wesentlichen damit, die\nVeranlagungsverfügung für die Kantonssteuer 2007 stelle einen\nRechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 SchKG dar. Den Akten könne zudem\nentnommen werden, dass dem Gesuchsgegner eine 2. Mahnung am 16. Oktober\n2009 zugestellt worden sei. Ab diesem Datum sei daher ein Verzugszins\ngeschuldet. Für die Mahn- und Betreibungskosten fände sich kein\nRechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 ff. SchKG bei den Akten. Diese Kosten\nseien daher im Rahmen einer ausseramtlichen Entschädigung zu berücksichtigen.\n\nG. Gegen diesen Entscheid erhob die Steuerverwaltung des Kantons\nGraubünden am 8. März 2010 Beschwerde beim Kantonsgericht Graubünden mit\nfolgenden Rechtsbegehren:\n\n„1. Ziff. 1 des Dispositivs des Urteils des Bezirksgerichtspräsidiums Maloja\n(Proz. Nr. 330-2010-8) vom 18. Februar 2010 (mitgeteilt am 24. Februar\n2010) sei aufzuheben.\n\n2. In der Betreibung Nr. 2093635 des Betreibungsamtes Oberengadin sei\ndie definitive Rechtsöffnung für den Betrag von Fr. 4'757.- nebst 5% Zins\nseit dem 1. April 2008 bis zum 31. Dezember 2008 und 4% Zins ab dem\n1. Januar 2009 zu erteilen.\n\n"}