{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2010-02-10", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2009-72_2010-02-10.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2009_72_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764f0402cf6335c248755d82e8df6792adf3796c41ceb29ff80fcf043424f2901fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764f0402cf6335c248755d82e8df6792adf3796c41ceb29ff80fcf043424f2901fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2009_72", "Checksum": "88ff3a1584199193327f8ee192109582"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2009 72"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 10.02.2010 KSK 2009 72"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 10.02.2010 KSK 2009 72"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:32:29", "Checksum": "d2ab076a657a6523931e50e9d5192e77", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 10.02.2010 KSK 2009 72\nRegeste:\ndefinitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung\n\n Kantonsgericht von Graubünden\nDretgira chantunala dal Grischun\nTribunale cantonale dei Grigioni\n___________________________________________________________________________________________________\n\nRef.: Chur, 10. Februar 2010 Schriftlich mitgeteilt am:\nKSK 09 72\n\nUrteil\nSchuldbetreibungs- und Konkurskammer\n\nVorsitz Schlenker\nRichterInnen Präsident Brunner und Kantonsrichter Hubert\nRedaktion Aktuarin ad hoc Ambühl\n\nIn der Schuldbetreibungs- und Konkurssache\n\ndes A., Schuldner und Beschwerdeführer,\ngegen\nden Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Prättigau/Davos\nvom 21. Oktober 2009, mitgeteilt am 28. Oktober 2009, in Sachen des Schuldners\nund Beschwerdeführers gegen die Schweizerische\nE i d g e n o s s e n s c h a f t , Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, vertreten durch\ndas Ufficio esazione e condoni, 6501 Bellinzona,\n\nbetreffend definitive Rechtsöffnung,\n\nhat sich ergeben:\nI. Sachverhalt\n\nA. Mit Zahlungsbefehl Nr. 20900364 des Betreibungsamtes Davos vom\n23. Februar 2009, zugestellt am 27. Februar 2009, wurde A. für den Betrag von Fr.\n14'367.35 nebst Zins zu 4% seit dem 14. Februar 2009 sowie Verzugszinsen bis\n13. Februar 2009 in der Höhe von Fr. 643.35 betrieben. Die Kosten des\nZahlungsbefehls wurden mit Fr. 100.- veranschlagt. Dagegen erhob A. am 2. März\n2009 Rechtsvorschlag.\n\nB. Mit Eingabe vom 23. September 2009 liess die Schweizerische\nEidgenossenschaft den Bezirksgerichtspräsidenten Prättigau/Davos um Erteilung\nder definitiven Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. 20900364 für die Forderung\nnebst Zins und Verzugszinsen ersuchen. Als Rechtsöffnungstitel wurde die\nVeranlagungsverfügung für die direkte Bundessteuer 2005 vom 7. November 2007\neingereicht.\n\nC. Mit Schreiben vom 28. September 2009 wurde A. die Möglichkeit zur\nStellungnahme eingeräumt, die mündliche Rechtsöffnungsverhandlung wurde auf\nden 21. September 2000 (recte: 21. Oktober 2009) angesetzt. Mit Stellungnahme\nvom 10. Oktober 2009 beantragte A. die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuches\nunter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin. Dabei\nmachte er im Wesentlichen geltend, einerseits die Veranlagung für die direkte\nBundessteuer 2005 nie erhalten zu haben und andererseits habe er bereits\nZahlungen in der Höhe von Fr. 20'000.- vorgenommen, womit er die direkte\nBundessteuer 2005 bezahlt habe. Mit Eingabe vom 15. Oktober 2009 reichte die\nB. im Auftrag von A. Kopien von Belastungsanzeigen ein, welche mehrere\nZahlungen von Fr. 1'500.- beziehungsweise Fr. 1'000.- belegen, die an das ufficio\ncantonale di esazione in Bellinzona geleistet wurden.\n\nD. Mit Entscheid vom 21. Oktober 2009, mitgeteilt am 28. Oktober 2009,\nverfügte das Bezirksgericht Prättigau/Davos wie folgt:\n\n„1. Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. 20900364\ndes Betreibungsamtes Davos für den Betrag von Fr. 14'367.35 nebst\nZins zu 4% seit 14. Februar 2009 sowie Fr. 643.35 Verzugszinsen bis\n13. Februar 2009 erteilt.\n\n2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 350.00\ngehen zulasten des A.. Sie werden bei der Schweizerischen\nEidgenossenschaft unter Regresserteilung auf A. erhoben und sind\n\nSeite 2 — 9\ninnert 30 Tagen auf das PC-Konto _ des Bezirksgerichtes\nPrättigau/Davos zu überweisen.\n\n3. Ausseramtlich hat A. die Schweizerische Eidgenossenschaft für seine\nUmtriebe mit Fr. 200.00 zu entschädigen.\n\n4. (Rechtsmittelbelehrung)\n\n5. (Mitteilung)“\n\nBegründet wurde der Entscheid im Wesentlichen damit, es sei zwar erstellt,\ndass A. der Gläubigerin insgesamt Fr. 20'000.- in verschiedenen Raten\nüberwiesen habe, jedoch ergebe sich aus den eingereichten Unterlagen in keiner\nWeise, für welche Steuerperiode diese Zahlungen geleistet wurden.\n\nE. Gegen diesen Entscheid des Bezirksgerichtes Prättigau/Davos erhob\nA. am 25. November 2009 Beschwerde beim Kantonsgericht Graubünden mit dem\nsinngemässen Rechtsbegehren, es sei der angefochtene Entscheid unter Kostenund Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin aufzuheben und die\nRechtsöffnung zu verweigern.\n\nF. Die Schweizerische Eidgenossenschaft liess mit Eingabe vom 21.\nDezember 2009 die Abweisung der Beschwerde beantragen. Dabei wurde\ninsbesondere vorgebracht, die von A. vorgelegten Buchungsdetails mit der\nReferenznummer 680502570050770 würden Zahlungen in Bezug auf die\nBundessteuer 2007 und nicht wie von A. dargelegt Zahlungen der direkten\nBundessteuer 2005 betreffen. Diese seien weiterhin geschuldet.\n\nAuf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im\nangefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden\nErwägungen eingegangen.\n\nII. Erwägungen\n\n1. Gegen Entscheide des Bezirksgerichtspräsidiums in\nRechtsöffnungssachen (Art. 15 Abs. 1 Ziff. 2 der Vollziehungsverordnung zum\nBundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR\n220.100]) kann gemäss Art. 236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons\n\n"}