{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2009-10-06", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2009-48_2009-10-06.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2009_48_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976d7599b0d5ae6ad52be03588d5702eb6013769ebd7460e13599ab9de7461fee6cedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976d7599b0d5ae6ad52be03588d5702eb6013769ebd7460e13599ab9de7461fee6cedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2009_48", "Checksum": "71875f2e4a4db615ff282ac00743a7ed"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2009 48"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 06.10.2009 KSK 2009 48"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 06.10.2009 KSK 2009 48"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zahlungsbefehl | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:50:17", "Checksum": "7a6810a134b064e9d86dc304cc25a66f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 06.10.2009 KSK 2009 48\nRegeste:\nZahlungsbefehl | Aufsicht Beschwerde (SchKG 17 Abs. 1)\n\n Seite 3 — 5\nunerlaubten Handlung gewählt, als dass er auf ein Versehen des Betreibungsamtes hätte schliessen müssen,\n\n– dass die unrichtige Übernahme der Forderungssumme vom Betreibungsbegehren in den Zahlungsbefehl somit zur Nichtigkeit des Letzteren führt, was auch\ndie entsprechende Gebührenrechnung des Betreibungsamtes hinfällig macht,\n\n– dass das Betreibungsamt Lumnezia/Lugnez somit anzuweisen ist, aufgrund der\nAngaben im Betreibungsbegehren von X. vom 27. August 2009 einen neuen\nZahlungsbefehl zu erlassen,\n\n– dass gemäss Art. 20a Ziff. 5 SchKG in Verbindung mit Art. 61 Abs. 2 lit. a der\nGebührenverordnung zum SchKG das Beschwerdeverfahren unentgeltlich ist\nund gemäss Art. 62 Abs. 2 des Gebührentarifs im Beschwerdeverfahren keine\nParteientschädigungen zugesprochen werden dürfen,\n\n– dass der Antrag des Beschwerdeführers, es sei ihm eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen, somit einer Rechtsgrundlage entbehrt und unbegründet ist,\n\n– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 12 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,\n\nSeite 4 — 5\nerkannt\n\n1. Es wird festgestellt, dass der vom Betreibungsamt Lumnezia/Lugnez in der\nBetreibung Nr. _ am 31. August 2009 erlassene Zahlungsbefehl samt dazugehöriger Gebührenrechnung nichtig ist.\n\n2. Das Betreibungsamt Lumnezia/Lugnez wird angewiesen, gemäss den Angaben im Betreibungsbegehren des X. vom 27. August 2009 gegen Y. einen\nneuen Zahlungsbefehl zu erlassen.\n\n3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'200.-- gehen zu Lasten des\nKantons Graubünden.\n\n4. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische\nBundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem\nBundesgericht schriftlich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen\nAusfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation,\ndie weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die\nArt. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.\n\n5. Mitteilung an:\n\nSeite 5 — 5\n"}