{"Signatur": "GR_KG_003", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2009-09-03", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2009-46_2009-09-03.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/KSK_2009_46_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760f49f81379dd886a260554cd88cec66c446223845f7d029c7febdf53a846d8c5edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760f49f81379dd886a260554cd88cec66c446223845f7d029c7febdf53a846d8c5edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KSK_2009_46", "Checksum": "2185f3d133e4a4a44ec780ce57994435"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KSK 2009 46"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 03.09.2009 KSK 2009 46"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti 03.09.2009 KSK 2009 46"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Schuldbetreibungs- und Konkurskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Camera delle esecuzioni e dei fallimenti"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Zivilprozessordnung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 03:50:17", "Checksum": "ff6cd0234515508319e994224fb531e4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 03.09.2009 KSK 2009 46\nRegeste:\ndefinitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung\n\nE. An der Rechtsöffnungsverhandlung von 5. August 2009 nahm ausschliesslich die Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin teil. Mit Rechtsöffnungsentscheid\nvom 5. August 2009, mitgeteilt am 17. August 2009, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Plessur wie folgt:\n„1. Dem Rechtsöffnungsbegehren wird teilweise stattgegeben, und es wird\ndie definitive Rechtsöffnung in der Betreibung-Nr._ des Betreibungsamtes Schanfigg für den Betrag von CHF 11'784.20 erteilt. Weiter wird die\nRechtsöffnung für Verzugszinsen auf CHF 10'177.15 (= EUR 6'670.02)\nerteilt zu:\n- 6.95% seit 24. Dezember 2006 bis zum 31. Dezember 2006\n- 7.70% vom 1. Januar 2007 bis 30. Juni 2007\n- 8.19% vom 1. Juli 2007 bis 31. Dezember 2007\n- 8.32% vom 1. Januar 2008 bis 30. Juni 2008\n- 8.19% vom 1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2008\n- 6.62% vom 1. Januar 2009 bis 30. Juni 2009\n- 5.12% vom 1. Juli 2009,\nsowie Zins auf CHF 662.60 (= EUR 434.25) zu:\n- 6.62% seit 10. Februar 2009 bis 30. Juni 2009,\n- 5.12% vom 1. Juli 2009.\n2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 400.00\ngehen zulasten des Gesuchsgegners. Sie werden bei der Gesuchstellerin unter Regresserteilung auf den Gesuchsgegner erhoben und werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.\nAussergerichtlich hat der Gesuchsgegner die Gesuchstellerin für ihre\nUmtriebe mit CHF 1'800.15 zu entschädigen.\n3. (Rechtsmittelbelehrung).\n4. (Mitteilung).“\n\nF. Gegen diesen Rechtsöffnungsentscheid erhob X. am 31. August 2009\nRechtsöffnungsbeschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden.\n\nSeite 3 — 9\nEr beantragte die Nicht-Erteilung der definitiven Rechtsöffnung unter Aufhebung des Rechtsöffnungsentscheides des Bezirksgerichtspräsidiums Plessur vom\n5. August 2009.\n\nAuf die weiteren Ausführungen in der Rechtsschrift sowie im angefochtenen\nEntscheid wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.\n\nII. Erwägungen\n\n1. Gegen Entscheide des Bezirksgerichtspräsidenten in Rechtsöffnungssachen\nkann gemäss Art. 236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden\n(ZPO, BR 320.000) in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 Ziffer 2 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GVV zum\nSchKG; BR 220.100) innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Rechtsöffnungsbeschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden erhoben werden. Ist ein\nRechtsmittel offensichtlich unzulässig oder offensichtlich begründet oder unbegründet, entscheidet die oder der zuständige Vorsitzende in einzelrichterlicher Kompetenz (vgl. Art. 12 Abs. 3 Gerichtsorganisationsgesetz (GOG, BR 173.000; Art. 236\nAbs. 2 ZPO). In der Beschwerde ist mit kurzer Begründung anzugeben, welche\nPunkte des Entscheides angefochten werden und welche Abänderungen beantragt\nwerden (vgl. Art. 236 Abs. 3 ZPO in Verbindung mit Art. 233 Abs. 2 ZPO). Auf die\nvon X. frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.\n\n2. Die Rechtsmittelinstanz überprüft nach Art. 236 Abs. 3 ZPO in Verbindung\nmit Art. 235 Abs. 1 ZPO im Rahmen der Beschwerdeanträge, ob der angefochtene\nEntscheid oder das diesem vorangegangene Verfahren Gesetzesbestimmungen\nverletzt, welche für die Beurteilung der Streitfrage wesentlich sind. Gegenstand des\nRechtsöffnungsverfahrens bildet dabei ausschliesslich die Frage, ob für den in Betreibung gesetzten Betrag ein Rechtstitel besteht, der die hemmende Wirkung des\nRechtsvorschlages zu beseitigen vermag. Über den materiellen Bestand einer Forderung hat der Rechtsöffnungsrichter nicht zu entscheiden. Ein Gläubiger kann die\ndefinitive Rechtsöffnung verlangen, sofern die Forderung auf einem vollstreckbaren\ngerichtlichen Urteil beruht (Art. 80 Abs. 1 SchKG). Vollstreckbar ist jeder Entscheid,\nder rechtskräftig ist. Rechtskräftig sind alle ordnungsgemäss eröffneten Entscheide,\ndie nicht mehr mit einem ordentlichen Rechtsmittel angefochten werden können. Bei Entscheiden eines Vertragsstaates richten sich die Voraussetzungen der\nVollstreckbarkeit des ausländischen Urteils nach dem entsprechenden Staatsvertrag. Besteht zwischen dem Staat, der die Entscheidung gefällt hat und demjenigen,\n\nSeite 4 — 9\nin welchem der Entscheid anerkannt und vollstreckt werden soll kein entsprechender Staatsvertrag, richten sich die Voraussetzungen nach dem Bundesgesetz über\ndas Internationalen Privatrecht (IPRG; SR 291) (Gerhard Walter, Internationales Zivilprozessrecht der Schweiz, 4. Auflage, Bern 2007, S. 385 ff.; Schnyder/Liatowitsch, Internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht, Basel / Zürich 2000, S. 104\nff.).\n\n"}