{"Signatur": "GR_KG_002", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2011-09-23", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_002_ERZ-2011-416_2011-09-23.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ERZ_2011_416_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea35585e4ba0fb6ea75857c35502f7afcfc4c490334238dbf3f2003ad4d9ed11229a3cc8d26faf9cec39c1d663fcd370c456ae1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea35585e4ba0fb6ea75857c35502f7afcfc4c490334238dbf3f2003ad4d9ed11229a3cc8d26faf9cec39c1d663fcd370c456ae1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ERZ_2011_416", "Checksum": "1c549bc368aeeb0982ad6be4f28f2e30"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ERZ 2011 416"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 23.09.2011 ERZ 2011 416"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Giudice unico 23.09.2011 ERZ 2011 416"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Einzelrichter"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Giudice unico"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "aussergerichtliche Entschädigung | Prozessrecht (bei Fällen nach 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO)"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 03:05:00", "Checksum": "5beea0249a134d5634f24358f2c0f6de", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 23.09.2011 ERZ 2011 416\nRegeste:\naussergerichtliche Entschädigung | Prozessrecht (bei Fällen nach 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO)\n\n Ein Gesamtaufwand von 3 Stunden trägt den sich stellenden Fragen\nhinreichend Rechnung. Da der Beschwerdeführer nur knapp zur Hälfte obsiegt,\nwäre eine aussergerichtliche Entschädigung für die Hälfte ihres Zeitaufwandes\nzum Stundentarif von Fr. 240.- zuzüglich 3% Barauslagen und 8%\nMehrwertsteuer, d.h. total Fr. 400.45 gerechtfertigt. Davon erhält Rechtsanwalt\nSchmid 50% als Umtriebsentschädigung, somit Fr. 200.-, da er in eigener Sache\nprozessiert hat (vgl. PKG 2005 Nr. 11). Aufgrund der festgestellten Verweigerung\ndes rechtlichen Gehörs ist diese Entschädigung vom Bezirksgericht\nPrättigau/Davos dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Schmid auszubezahlen\n(Art. 108 ZPO; PKG 2004 Nr. 11 S. 69 ff., insb. S. 72 ff. E. 7).\n\n8. Auf das Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im\nvorliegenden Verfahren ist nicht einzutreten, da X. zur Beschwerdeführung gar\nnicht legitimiert ist. Die Beschwerde von X. war somit von vornherein offensichtlich\naussichtslos (vgl. Art. 117 lit. b ZPO).\n\nSeite 9 — 10\nIII. Demnach wird erkannt\n\n1. Auf die Beschwerde von X. wird nicht eingetreten.\n\n2. Die Beschwerde von Rechtsanwalt Fortunat Schmid wird teilweise\ngutgeheissen und Ziffer 3 des angefochtenen Abschreibungsentscheides\naufgehoben. Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters im\nVerfahren vor dem Einzelrichter am Bezirksgericht Prättigau/Davos wird auf\nFr. 1446.10 (einschliesslich Mehrwertsteuer) festgesetzt, welche\nRechtsanwalt Fortunat Schmid aus der Gerichtskasse des Bezirksgerichts\nPrätti-gau/Davos auszubezahlen ist. Vorbehalten bleibt die Nachzahlung\ngemäss Art. 123 ZPO.\n\n3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'200.- gehen je zur Hälfte\nzulasten von Rechtsanwalt Fortunat Schmid und des Bezirksgerichts\nPrättigau/Davos.\n\nDas Bezirksgericht Prättigau/Davos hat Rechtsanwalt Fortunat Schmid eine\nUmtriebsentschädigung von Fr. 200.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) für\ndas Beschwerdeverfahren zu bezahlen.\n\n4. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende\nEntscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des\nBundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht\n(Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an\ndas Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden,\nwenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt.\nAndernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff.\nBGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht\nschriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der\nEntscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise\neinzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren\nVoraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff.,\n72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.\n\n5. Mitteilung an:\n\nSeite 10 — 10\n"}