{"Signatur": "GR_KG_002", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2010-03-16", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_002_ERZ-2010-10_2010-03-16.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ERZ_2010_10_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea35585e4ba0fb6ea75857c35502f7afcfc4c48bc35a5fdc61c69c1efbd770fd7b6ac1dc1f3bf6805372300b18a05bcf1b25c41ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea35585e4ba0fb6ea75857c35502f7afcfc4c48bc35a5fdc61c69c1efbd770fd7b6ac1dc1f3bf6805372300b18a05bcf1b25c41ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ERZ_2010_10", "Checksum": "be4ae8708531f9aabc5abaae8fa16c3b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ERZ 2010 10"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 16.03.2010 ERZ 2010 10"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Giudice unico 16.03.2010 ERZ 2010 10"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Einzelrichter"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Giudice unico"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "vorsorgliche Massnahmen | Vorsorgliche Massnahme ZPO/GR 52"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 03:24:19", "Checksum": "d06b3c235a2ed6f64343b2b55b81e4e3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 16.03.2010 ERZ 2010 10\nRegeste:\nvorsorgliche Massnahmen | Vorsorgliche Massnahme ZPO/GR 52\n\n Kantonsgericht von Graubünden\nDretgira chantunala dal Grischun\nTribunale cantonale dei Grigioni\n___________________________________________________________________________________________________\n\nRef.: Chur, 16. März 2010 Schriftlich mitgeteilt am:\nERZ 10 10\n\nVerfügung\nI. Zivilkammer\n\nVorsitz Michael Dürst\nRedaktion Aktuarin Thöny\n\nIn der Zivilsache\n\ndes X., Gesuchsteller, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Rita Marugg, Gelbes\nHaus, 7220 Schiers,\ngegen\nY., Gesuchsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Hans-Martin\nAllemann, Alexanderstrasse 8, 7002 Chur,\n\nbetreffend vorsorgliche Massnahmen,\n\nhat sich ergeben:\nI. Sachverhalt\n\nA. X., geboren am 5. November 1957, und Y., geboren am 7. März 1965,\nheirateten am 10. August 1990 vor dem Zivilstandsamt A.. Aus dieser Ehe ging\nder Sohn B., geboren am 26. Juli 1992, hervor.\n\nB. Am 9. März 2005 liess X. beim Kreispräsidenten Maienfeld als Vermittler\ndie Ehescheidungsklage instanzieren. Nach einer anfänglichen Sistierung des\nVerfahrens fand am 27. Oktober 2005 die Sühneverhandlung statt, worauf die\nParteien eine Teil-Konvention mit einem gemeinsamen Scheidungsantrag\nunterzeichneten. In der Folge wurde das Verfahren zur weiteren Erledigung an\nden Bezirksgerichtspräsidenten Landquart überwiesen. Weil sich die Parteien über\ndie Regelung der Nebenfolgen nicht einigen konnten, wurde die Forstsetzung des\nVerfahrens beantragt. Nach Durchführung des Schriftenwechsels wurde die\nHauptverhandlung schliesslich auf den 24. Januar 2007 angesetzt. Wenige Tage\nvor diesem Termin liess Y. erklären, dass sie ihren Scheidungsantrag\nzurückziehe. Daraufhin schrieb der Bezirksgerichtspräsident Landquart mit\nVerfügung vom 30. April 2007 das Verfahren infolge Widerrufs des\nScheidungsantrags ab. Diese Abschreibungsverfügung erwuchs unangefochten in\nRechtskraft.\n\nC. Mit Eingabe vom 24. Januar 2007 liess Y. beim Bezirksgerichtspräsidenten\nLandquart ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen gemäss Art. 137\nAbs. 2 ZGB respektive für den Fall der Abschreibung des\nEhescheidungsverfahrens um Erlass eheschutzrichterlicher Massnahmen\neinreichen. Darin beantragte sie unter anderem die alleinige Obhut über den Sohn\nB. unter Einräumung eines Besuchsrechts nach richterlichem Ermessen, die\nVerpflichtung von X., rückwirkend seit dem 1. Januar 2007 einen monatlichen\nUnterhaltsbeitrag für sie und den gemeinsamen Sohn B. in Höhe von Fr. 4'548.--\nzuzüglich Kinderzulagen zu leisten sowie die Verpflichtung des Gesuchsgegners\nzur Bezahlung der ausstehenden Krankenkassenprämien in Höhe von Fr.\n1'113.50. Mit Eingabe vom 13. März 2007 ergänzte Y. das Rechtsbegehren,\nindem sie eine rückwirkende Unterhaltsverpflichtung von X. seit dem 24. Januar\n2006, unter Berücksichtigung bereits erbrachter Leistungen, beantragte.\n\nD. In seiner Vernehmlassung vom 12. Februar 2007 erklärte sich X. mit der\nObhutszuteilung und der Regelung des persönlichen Verkehrs nach richterlichem\nErmessen einverstanden. Zudem erklärte er sich bereit, an den Unterhalt des\nSohnes B. monatlich Fr. 850.-- zuzüglich Kinderzulagen sowie an Y. für die Zeit\n\nSeite 2 — 16\nbis 30. Juni 2007 Fr. 1'100.--, für die Zeit ab 1. Juli 2007 bis 31. Dezember 2007\nFr. 950.-- und für die Zeit ab 1. Januar 2008 bis 31. Juli 2008 Fr. 600.-- zu\nbezahlen. Des Weiteren ersuchte er um Anordnung der Gütertrennung. Im\nÜbrigen sei das Gesuch abzuweisen.\n\n"}