{"Signatur": "GR_KG_002", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "2009-06-20", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_002_ERZ-2009-147_2009-06-20.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/ERZ_2009_147_4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea35585e4ba0fb6ea75857c35502f7afcfc4c47e50854c846e005f3335811ee3f5d6e2de9f3595005ae1610d02b82bb715d9ef1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8?path=4d6e0efbfb0c8da1c1cb2b2e23ea35585e4ba0fb6ea75857c35502f7afcfc4c47e50854c846e005f3335811ee3f5d6e2de9f3595005ae1610d02b82bb715d9ef1ffd905678327a3ad6a497ca8641d4f8&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=ERZ_2009_147", "Checksum": "898e2e1f15dd402c67381475565bdfdf"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ERZ 2009 147"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 20.06.2009 ERZ 2009 147"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Giudice unico 20.06.2009 ERZ 2009 147"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons  Einzelrichter"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Giudice unico"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Amtsbefehl | Amtsbefehl/Amtsverbot ZPO/GR 152/154"}], "ScrapyJob": "446973/49/1459", "Zeit UTC": "12.05.2024 03:38:44", "Checksum": "668d476fcfca588be00f9d71c49b499b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 20.06.2009 ERZ 2009 147\nRegeste:\nAmtsbefehl | Amtsbefehl/Amtsverbot ZPO/GR 152/154\n\n Nach Art. 3 Abs. 1 des Anwaltsgesetzes des Kantons Graubünden muss, wer\nals Rechtsvertreterin oder Rechtsvertreter vor Gericht, vor der Kreispräsidentin als\nVermittlerin oder dem Kreispräsidenten als Vermittler oder in\nStrafuntersuchungsverfahren auftritt, im kantonalen Anwaltsregister eingetragen\nsein oder Freizügigkeit nach Art. 4 BGFA geniessen. Gemäss Art. 4 des\nAnwaltsgesetzes kann auf begründetes Gesuch hin, eine Eintragung wegbedungen\nwerden. Da H. nicht im kantonalen Anwaltsregister eingetragen ist und dem\n\nSeite 13 — 15\nEinzelrichter kein begründetes Gesuch für eine Vertretung vorliegt, muss auf ihre\nAusführungen nicht näher eingegangen werden.\n\n9. Gemäss Art. 122 Abs. 1 ZPO wird in der Regel die unterliegende Partei zur\nÜbernahme sämtlicher Kosten des Verfahrens verpflichtet. Hat keine Partei\nvollständig obsiegt, können die Kosten verhältnismässig verteilt werden. In der\nvorliegenden Angelegenheit ist die Beschwerdeführerin vollumfänglich unterlegen,\nweshalb die Kosten des Beschwerdeverfahrens in Höhe von Fr. 1'200.00\neinschliesslich Schreibgebühr zu Lasten von X. gehen. Diese hat die anwaltlich\nvertretene Gegenpartei aussergerichtlich angemessen zu entschädigen (Art. 122\nAbs. 2 ZPO).\n\nSeite 14 — 15\nIII. Demnach wird erkannt\n\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.\n\n2. Die Kosten des Kantonsgerichts von Graubünden von Fr. 1'200.00 (inkl.\nSchreibgebühr) gehen zu Lasten der Beschwerdeführerin, welche die\nBeschwerdegegner aussergerichtlich mit Fr. 800.00 (inkl. MwSt.) zu\nentschädigen hat.\n\n3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende\nEntscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des\nBundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das\nSchweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn\nsich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist\ndie subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben.\nIn beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30\nTagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der\ngemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die\nZulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und\ndas Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff.\nBGG.\n\n4. Mitteilung an:\n\nSeite 15 — 15\n"}