{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1996-5_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1996_5_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097685d8ed04211f1b3bb5fa7d4868623af19f8a9a8b7496e725ab9a31fd884de7dbedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd6097685d8ed04211f1b3bb5fa7d4868623af19f8a9a8b7496e725ab9a31fd884de7dbedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1996_5", "Checksum": "4779f4d0576305de8d43a6c1455fff5c"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1996 5"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 5"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 5"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1996 5"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:51:09", "Checksum": "498b7237e23b5a944e9c2fc4d677f3ea", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 5\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n24\ngenaussagen des Präsidenten der Vormundschaftsbehörde sind also auch\nin dieser Hinsicht nicht von entscheidender Bedeutung. Ob dies\nzusammen mit dem allgemeinen Geheimhaltungsinteresse\nvormundschaftlicher Behörden bereits ausreichen würde, um die\nEntbindung vom Amtsgeheimnis zu ver- weigern, erscheint fraglich. Es\ngilt indessen zusätzlich zu berücksichtigen, und darauf legt die\nVorinstanz zu Recht besonderes Gewicht, dass die Vormundschaftsbehörde in Auseinandersetzungen zwischen den\nVermögens- verwaltern, durch welche schützenswerte Interessen des\nKindes an der Er- haltung des Kindesvermögens höchstens am Rande\nberührt werden, auf keinen Fall hineingezogen werden darf. Würde A.\ngezwungen, in einem Strafverfahren, welches Mitglieder des\nVerwaltungsgremiums gegen ein anderes Mitglied angestrengt haben,\nals Zeuge auszusagen und damit den Angeschuldigten zu belasten oder\nzu seinen Gunsten Stellung zu nehmen, wäre das künftige,\neinvernehmliche Zusammenwirken mit allen Beteiligten in hohem\nMasse gefährdet. Der Präsident der Vormundschaftsbehörde würde\naus der Sicht der Vermögensverwalter nicht mehr als völlig unbefangen gelten, was zur Folge hätte, dass er fortan ausserstande wäre,\nbei Auseinandersetzungen in Bereichen, die das Kindesinteresse\nunmittelbar berühren (elterliche Gewalt/Kindesvermögen), mit\ngenügender Wirkung vermittelnd zu wirken.\nBei dieser Sachlage hat der Bezirksgerichtsausschuss mit\ngutem\nGrund dem Entbindungsgesuch nicht entsprochen. Dies führt zur\nAbwei- sung der Berufung.\nZF 34/96 Urteil vom 27. August\n1996\n\n6 - Vormundschaftsrechtliche Berufung (Art. 64 EG zum ZGB;\nArt. 218ff. ZPO). Legitimation der Vormundschaftsbehörde zur Berufung.\n- Die Vormundschaftsbehörde ist grundsätzlich nicht legitimiert, gegen die Aufhebung oder Abänderung ihres\nEntscheids durch den Bezirksgerichtsausschuss Berufung zu erheben (Erw. l a).\n- Ausnahmsweise Legitimation der Vormundschaftsbehörde als Organ des Kreises - zur Berufung in Gebührenfragen (Erw. 1 b).\n- Vormundschaftsrecht; Entschädigungen und Gebühren\n(Art. 46, Art. 66 EG zum ZGB; Art. 21ff. V über die Geschäftsführung und Entschädigung der vormundschaftlichen Organe). Die Entschädigungsbeiträge an die Vormundschaftsbehörde für ihre eigene Beanspruchung\nwährend der Berichtsperiode gemäss Art. 30 der Ent-\n25\n"}