BGE 121 II155). Erfolgt die Bewertung im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens, so ist der Tag der Urteilsfällung massgebend (BGE 121 II154 unter Hinweis auf Haus- heer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 5 und 10 zu Art. 214 ZGB). Wertveränderun- gen der Errungenschaft, die während des Scheidungsverfahrens eintreten, wirken also für und gegen beide Ehegatten. Art. 204 ZGB soll sicherstellen, dass es aufgrund der Bewertung nicht zur Prozesströlerei kommt (Botschaft zum neuen Eherecht, BBI 1979 II1191/1240, Ziff.