{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1996-25_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1996_25_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976fe1098f68e40a0b430dbf64174850b5711ca1039bb6bc9be4e227fc6d485989dedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976fe1098f68e40a0b430dbf64174850b5711ca1039bb6bc9be4e227fc6d485989dedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1996_25", "Checksum": "086efe423d29400a9d07c7b2193e5972"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1996 25"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 25"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 25"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1996 25"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:50:39", "Checksum": "a0aa85330acd1a5d157cca42e5312e44", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 25\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n110\nZusammenfassend ergibt sich, dass die Rechtsöffnung nur für die\nbe- treffende Betreibung Recht schafft. Hat der Richter im\nRechtsöffnungsver- fahren die Aufhebung des Rechtsvorschlages\nverweigert, so kommt diesem Entscheid nicht die Bedeutung eines\nrechtskräftigen Urteils zu. Es steht dem Gläubiger vielmehr frei, für\ndie gleiche Forderung eine neue Betrei- bung, allerdings unter\nFallenlassen der alten, einzuleiten und dann für diese neue Betreibung\nwieder ein neues Begehren um Rechtsöffnung zu stellen, das nicht\netwa durch die Einrede der abgeurteilten Sache zurückgewiesen\nwerden kann.\nb) Aus den dargelegten Gründen hätte der Kreispräsident das\nzweite Gesuch der Verwaltungs GmbH vom 23. Dezember 1995 in der\nBetrei- bung Nr. 950809 nicht gutheissen dürfen, vielmehr hätte er auf\ndieses gar nicht mehr eintreten dürfen. Die Beschwerde wird somit\ngutgeheissen und der angefochtene Rechtsöffnungsentscheid des\nKreispräsidiums aufgehoben.\nRB 3/96 Urteil vom 27. März\n1996\n\n- Zustellung des Rechtsöffnungsentscheids unter Erhebung der Verfahrenskosten per Nachnahme ( Art. 68\n26 Abs. 1, Art. 84 SchKG). Die Zustellung des Rechtsöffnungsentscheids an den Gläubiger per Nachnahme ist\nohne dessen ausdrückliche oder stillschweigende Ermächtigung nur zulässig und löst bei Nichtabholung die\nFrist zur Rechtsöffnungsbeschwerde (Art. 236 Abs. 1 ZPO)\nnur aus, wenn Art und Höhe der Gebühr aus der Sendung\nunzweideutig ersichtlich sind, ohne dass diese geöffnet\nwerden muss (Erw. 1).\n- Zur Betreibung auf Sicherheitsleistung (Art. 38 Abs. 1\nSchKG). Eine vom Schuldner unterzeichnete, an Bedingungen geknüpfte Verpflichtung zur Sicherheitsleistung\nberechtigt nur zur provisorischen Rechtsöffnung, wenn\nder Gläubiger den Eintritt der Bedingungen nachweist\n(Art. 82 Sch KG) ( Erw. 2).\n\nErwägungen:\n1. Entscheide des Kreispräsidenten in Rechtsöffnungssachen\nkön- nen gemäss Art. 236 Abs. 1 ZPO innert zehn Tagen seit der\nschriftlichen Mitteilung an den Kantonsgerichtsausschuss weitergezogen werden.\na) Der angefochtene Rechtsöffnungsentscheid vom 6. Februar\n1996 wurde der Rechtsvertreterin von M. am 7. Mai 1996 unter Erhebung\nder Ver- fahrenskosten per Nachnahme zugestellt. Da der Postbote die\nAdressatin\n\n111\n"}