{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1996-24_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1996_24_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762b8d730e6d068b6c386536f4c1ce38e5ea7514f57eef8684113a247a7323bc58edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762b8d730e6d068b6c386536f4c1ce38e5ea7514f57eef8684113a247a7323bc58edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1996_24", "Checksum": "c2b8682d08038637f4573b58dc7a1e27"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1996 24"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 24"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 24"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1996 24"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:50:34", "Checksum": "9e01e20173ee802099eb85db83201c77", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 24\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n108\ntrag auf Beseitigung des Rechtsvorschlages etwa in den Rechtsschriften\ner- hoben wird (vgl. zum Ganzen PKG 1987 Nr. 25).\nc.b) Indem die Beschwerdeführerin nach dem Erlass des\nablehnenden Rechtsöffnungsentscheides am 22. August 1996 beim\nVermittleramt Oberengadin die Anerkennungsklage gemäss Art.79\nSchKG gegen M. an- gemeldet hat, hat sie damit implizit auf die\nWeiterführung des bereits hän- gigen Rechtsöffnungsverfahrens\nverzichtet. Dieser Verzicht gründet in der Tatsache, dass bei\nGutheissung der Anerkennungsklage durch den ordent- lichen Richter\nfür den zugesprochenen Betrag der von M. erhobene Rechts- vorschlag\nbeseitigt werden kann und es bedarf eines rein vollstreckungsrechtlichen Verfahrens, wie es das hierseitige\nRechtsöffnungsverfahren\neines darstellt, nicht mehr. An diesem Verzicht ändert auch nichts, dass\ndie\nBeschwerdeführerin die Beschwerde gegen den\nRechtsöffnungsentscheid erst nach der Instanzierung der\nAnerkennungsklage eingereicht hat, denn der Verzicht auf das\nRechtsöffnungsverfahren manifestierte sich in der An- hängigmachung\nder Anerkennungsklage vor Vermittleramt Oberengadin am 22.\nSeptember 1996 und wurde durch das Beschwerdeverfahren nicht\nhinfällig. Da die Beschwerdeführerin somit auf die Durchführung des\nRechtsöffnungsverfahrens verzichtet hat, kann auf die nach diesem\nVerzicht erhobene Rechtsöffnungsbeschwerde nicht eingetreten\nwerden.\nSKG 96 Urteil vom 16. Oktober 1996\n42\n\nEntscheid über die Rechtsöffnung (Art.80ff. SchKG);\n25 - materielle Rechtskraft. Der Rechtsöffnungsentscheid erwächst nur für die betreffenden Betreibung, nicht auch\nfür eine neue Betreibung für die gleiche Forderung in materielle Rechtskraft, sodass der abgewiesene Gläubiger\nsein Rechtsöffnungsbegehren zwar in der betreffenden\nBetreibung nicht mehr erneuern kann, wohl aber in einer\nneuen Betreibung für die gleiche Forderung.\n\nErwägungen:\n2. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Kreispräsident habe\nmit Entscheid vom 16. Januar 1996, mitgeteilt am 19. Januar 1996, die\nprovi- sorische Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. 950809 erteilt,\nobwohl er be- reits mit Rechtsöffnungsentscheid vom 1. September\n1995, mitgeteilt am\n5. September 1995, in der gleichen Betreibung auf das Gesuch der\nVerwal- tungs GmbH mangels örtlicher Zuständigkeit nicht eingetreten\nsei. Somit sei das zweite Rechtsöffnungsgesuch gutgeheissen worden,\nobwohl in derselben Betreibung bereits ein Rechtsöffnungsentscheid\nvorgelegen habe.\n\n109\n"}