{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1996-22_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1996_22_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609766dd0d65065a364cfc23ab4a552cb26863021da795d0ab6bc5aa66364c5a78be3edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609766dd0d65065a364cfc23ab4a552cb26863021da795d0ab6bc5aa66364c5a78be3edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1996_22", "Checksum": "5fe256f3012fcdc64ba3ed60b692dfd6"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1996 22"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 22"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 22"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1996 22"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:50:49", "Checksum": "502532f0d065840df80d6d59ae5f566e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 22\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\nquierung des Leitscheins (Art. 77 ZPO), bei verspäteter Prosequierung\ndes Leitscheins (Art. 83 ZPO) sowie bei Nichterscheinen als Zeuge\n(Art. 178 ZPO).\nZB 14/96 Urteil vom 15. Mai 1996\n\n22 - Schiedsrichters\nI nternationale Schiedsgerichtsbarkeit; Ablehnung eines\n(Art. 180 IPRG).\n- Zuständigkeit des Kantonsgerichtsausschusses zum\nEntscheid über die Ablehnung eines Schiedsrichters\n(Art. 180 Abs. 3 IPRG; Art. 141 Ziff. 2 ZPO) (Erw. 1).\n- Die blosse Mitgliedschaft einer Partei und des von ihr\nbezeichneten Schiedsrichters im selben Serviceclub\nbegründet, wenn nicht ein enges Freundschaftsverhältnis besteht, für sich allein keine berechtigten Zweifel an seiner Unabhängigkeit (Art. 180 Abs. 1 lit.c IPRG).\nDasselbe gilt für die Mitgliedschaft im selben Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft, wenn das Schiedsgerichtsverfahren eine persönliche Angelegenheit der\nPartei und nicht eine solche der Gesellschaft oder des\nAktionärs, für die die beiden Verwaltungsräte treuhänderisch je eine Pflichtaktie halten, betrifft (Erw. 3, 4).\n\nAus den Erwägungen:\n1. Im vorliegenden Fall geht es um die Ablehnung eines\nAngehöri- gen eines Schiedsgerichtes mit Sitz in der Schweiz (Chur),\nwobei im Zeit- punkt des Abschlusses der Schiedsvereinbarung eine\nder beiden Parteien ihren Wohnsitz im Ausland hatte. Massgebend sind\ndamit gemäss Art. 176 Abs. 1 IPRG die Bestimmungen des\nentsprechenden Abschnittes im IPRG über die internationale\nSchiedsgerichtsbarkeit. Da die Parteien das Ableh- nungsverfahren\nnicht selber geregelt haben, hat über die Ablehnung eines\nSchiedsrichters der Richter am Sitz des Schiedsgerichtes zu befinden\n(Art. 180 Abs. 3 IPRG), hier also der Kantonsgerichtsausschuss (Art.\n141 Ziff.2 ZPO).\n2. Soweit die Editionsbegehren der Gesuchstellerin für den\nAusgang der vorliegenden Streitsache irgendwie von Belang sein\nkönnen, hat ihnen der Gesuchsgegner in der Zwischenzeit entsprochen.\nEr gab nicht nur eine Kopie des Mitgliederverzeichnisses des Rotary\nClubs zu den Akten, sondern darüber hinaus die Kopie des Beschlusses\nder Casino AG vom 5. September 1995 über die Ausgabe von\nAktienzertifikaten samt einer Kopie des Akti- enbuches. Damit wurden\ndie Beziehungen zwischen A. und dem von ihm bezeichneten\nSchiedsrichter, Rechtsanwalt M., ausreichend klar offengelegt.\n\n"}