{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1996-17_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1996_17_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609769bee4a02a74330bf953a2e439f5df6970cb27130e292f5dd6324a5a83c39d795edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609769bee4a02a74330bf953a2e439f5df6970cb27130e292f5dd6324a5a83c39d795edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1996_17", "Checksum": "7703083aa85d1060fdc2a17ab27aa42d"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1996 17"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 17"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 17"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1996 17"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:50:51", "Checksum": "715ed48213e40b82fe128c266349ea3c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1996 17\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n 81\nMuss das Protokoll der Schlichtungsbehörde nach dem\nGesagten zwingend ein genaues, bei Forderungsklagen beziffertes\nRechtsbegehren enthalten, so erweist sich das vorliegende Protokoll -\nwelches den Streitge- genstand lediglich mit «Forderung aus\nMietverhältnis» umschreibt - als un- vollständig. Der\nBezirksgerichtspräsident hätte dieses unvollständige Proto- koll darum\nin analoger Anwendung von Art. 74 ZPO zur Verbesserung an die\nSchlichtungsbehörde zurückweisen müssen. Das angefochtene Urteil ist\nmithin aufzuheben und an die Vorinstanz zurückzuweisen.\nZB 12/96 Urteil vom 6. Mai 1996\n\n18\n- Versicherungsvertrag (Art. 1 ff. VVG); Hausratversicherung.\n- Anspruchsberechtigt ist das als Versicherungsnehmer\nauftretende Familienhaupt und nicht der Hausgenosse,\ndessen Hausrat mitversichert ist (Art. 17 Abs. 2 VVG,\nArt. 332 Abs. 3 ZGB) (Erw. 3).\n- In Hausgemeinschaft mit dem Versicherungsnehmer\nlebender Familienangehöriger; bejaht für einen auswärts studierenden Sohn, der seine Schriften am Ort\nder Hausgemeinschaft hinterlegt hat (Art. 23, Art. 26\nZGB) (Erw. 4).\n- Abgrenzung zwischen (versichertem) Diebstahl und\n(nicht versicherter) Veruntreuung (Art.138, Art. 139 StGB).\nDer Kaufinteressent, dem ein Fahrrad für eine Probefahrt im Hof überlassen wird und der sich dieses durch\nWegfahren aneignet, begeht einen Diebstahl. (Erw. 6).\n- Die unterlassene Befragung des Kaufsinteressenten\nnach Name und Telefonnummer stellt keine grobe,\nzur Kürzung der Versicherungsleistung berechtigende\nFahrlässigkeit dar (Art. 14 VVG) (Erw. 7).\n\nErwägungen:\n3. Die Beschwerdegegnerin hat mit der beschwerdeführenden\nVer- sicherungsgesellschaft im Jahre 1993 eine Hausratversicherung\nabgeschlos- sen. Der Hausrat der Beschwerdegegnerin ist somit gemäss\nVersicherungs- police Nr. 70/1 832.162-8 gegen Schäden im\nZusammenhang mit Feuer, Diebstahl, Wasser und Glasbruch versichert.\nBeim einfachen Diebstahl aus- wärts beläuft sich die versicherte Summe\nauf Fr. 5000.-. Zum weiteren Ver- tragsinhalt zählen die Allgemeinen\nVersicherungsbedingungen, Ausgabe 1984 H. In teilweiser Abänderung\ndieser Bestimmungen wurde in der Ver- sicherungspolice unter\nanderem festgehalten, Fahrräder und Skis würden zum Neuwert\nvergütet. Gemäss der Bestimmung A.1.1.11 umfasst der ver-\n\n82\n"}