{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-8_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_8_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976abc04bb9b730df643c9c64759518d057fe6e769096960854b247248ad9b845c7edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976abc04bb9b730df643c9c64759518d057fe6e769096960854b247248ad9b845c7edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_8", "Checksum": "af3e29015d3c3ca98228a11ffb4dbb75"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 8"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 8"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 8"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 8"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:52:09", "Checksum": "b971cb8dac97a028ed30ec60fc28e1de", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 8\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n besteht, dass die Klägerin für diese beiden Monate anderweitig\ninsgesamt Fr. 1700.- an Wohnungsmiete aufzuwenden hatte oder dass ihr\nder Wert der Dienstbarkeit entging, da der Anspruch im Umfange von\nFr. 1500.- ohne weiteres begründet ist. Auch sind vorliegend die\nweiteren von Art. 41 OR verlangten Voraussetzungen erfüllt. Gemäss\nArt. 737 Abs. 3 ZGB darf der mit einer Dienstbarkeit Belastete nichts\nvornehmen, was die Ausübung der Dienstbarkeit verhindert oder\nerschwert. Die Klägerin konnte ihr Wohnrecht, wie ausgeführt, erst Mitte Mai 1995 antreten. Die Gründe hiefür\nliegen darin, dass die von der Klägerin gewählte 3 1 /2-Zimmer-Wohnung\nanderwei- tig vermietet war und der entsprechende Mietvertrag bei\nAusübung des Wohnrechts gar noch eine verlängerte\nMinimalkündigungsfrist von sechs Monaten vorsah. So konnte der\nMietvertrag erst auf Ende März 1995 aufge- löst werden. Aber auch nach\nAuszug der damaligen Mieterin aus der Woh- nung verwehrte die\nBeklagte der Klägerin den Zugang zu derselben. Die Schlüssel der\nWohnung wurden ihr erst Mitte Mai 1995 ausgehändigt. Die Ausübung\ndes Wohnrechts wurde mithin durch die Beklagte als Eigentümerin des belasteten Grundstückes in Verletzung von Art. 737 Abs. 3 ZGB\nver- unmöglicht, weshalb das Verhalten der Beklagten als widerrechtlich\nzu qua- lifizieren ist. Zudem erfolgten die Vorkehrungen der Beklagten im\nWissen um die Belastung ihrer Liegenschaft mit einem suspensivbedingten Wohn- recht zugunsten der Klägerin und zum Zwecke, die\nNutzung der Wohnräum- lichkeiten durch die Klägerin zu vereiteln. Der\ngeschuldete Schadensbetrag ist ab 1. Oktober 1995 (mittlerer Verfall) zu\nverzinsen.\nZF 43/95 Urteil vom 5. September 1995\n\n8 - Retentionsrecht (Art. 895 ff. ZGB). An der gemäss Art. 92\nZiff. 3 SchKG unpfändbaren Tonträgersammlung eines\nDiskjockeys ist die Retention ausgeschlossen.\n\n"}