{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-4_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_4_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976ce84668b309f95bff4720ebd63392eec9fdf6a6c40971a2c8efea87727d5c694edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976ce84668b309f95bff4720ebd63392eec9fdf6a6c40971a2c8efea87727d5c694edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_4", "Checksum": "894ff3a50032e051fc431e0c4cac18b5"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 4"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 4"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:52:00", "Checksum": "5634f84f62eda38ef3df93a0f0726820", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 4\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\nfügt die Berufungsklägerin allerdings noch über keine eigene\nVorsorgeein- richtung, weshalb auch keine diesbezügliche Mitteilung\nerfolgen kann. Die Berufungsklägerin wird deshalb verpflichtet, sich\ndirekt mit der Vorsorge- einrichtung des Berufungsbeklagten - der BVG-\nSammelstiftung der Renten- anstalt - in Verbindung zu setzen und dieser\nmitzuteilen, in welcher gesetz- lich zulässigen Form sie den\nVorsorgeschutz gewährt haben will. Die Vor- sorgeeinrichtung des\nBerufungsbeklagten wiederum wird angewiesen, Fr. 10 000.- der\nAustrittsleistung des Berufungsbeklagten auf das Vorsorge- konto der\nKlägerin zu überweisen, nachdem sie sich vergewissert hat, dass der von\nder Berufungsklägerin gewählte Vorsorgeschutz einer der vom Ge- setz\n(Art. 10 FZV) vorgesehenen Formen entspricht.\nZF 58/95 Urteil vom 9. Oktober 1995\n\n4 - Vormundschaft; Zuständigkeit der Aufsichtsbehörden\n(Art. 361 Abs. 2 ZGB; Art. 42 EG zum ZGB). Art. 42 EG zum\nZGB beinhaltet - abgesehen von der dem Kantonsgericht\nzukommenden Oberaufsicht über das Vormundschaftswesen - eine funktionelle und nicht eine sachliche Kompetenzausscheidung zwischen dem Bezirksgerichtsausschuss als erster und dem Kantonsgericht als zweiter Aufsichtsbehörde.\n\nErwägungen:\n2. Zu beantworten ist vorab die Frage, ob das Kantonsgericht als\nzweite Aufsichtsbehörde für die Behandlung der von der ersten\nAufsichts- behörde überwiesenen Aufsichtssache überhaupt zuständig\nist. Wie dem Kantonsgericht aufgrund einer anderen Aufsichtssache\nbekannt ist, vertritt der Bezirksgerichtsausschuss Plessur die Ansicht, er\nsei als erste Aufsichts- behörde aufgrund des revidierten, auf den 1.\nOktober 1994 in Kraft getrete- nen EGzZGB lediglich in jenen Fällen\nzuständig, in denen das Bundesrecht die Zustimmung der\nvormundschaftlichen Aufsichtsbehörde vorsehe oder ihr die\nEntscheidung übertrage (Art. 42 Abs. 1 EGzZGB); ein allgemei- nes\nAufsichtsrecht komme nach dem Gesetzeswortlaut (Art. 42 Abs. 2\nEGzZGB) nur der zweit-, nicht aber der erstinstanzlichen\nAufsichtsbehörde zu, weshalb allein die zweitinstanzliche\nAufsichtsbehörde für die allgemeine Überwachung der Tätigkeit der\nVormundschaftsbehörde und damit mittel- bar auch jene der Amtsträger\nzuständig sei.\na) Der Rahmen für die kantonale Behördenstruktur in Vormund-\n24\nschaftssachen ist im Bundesrecht geregelt, und zwar in Art. 361 Abs. 2\nZGB. Danach dürfen die Kantone die Aufsichtsbehörde in höchstens\nzwei Instan- zen aufspalten, wobei die interne Aufteilung der\nKompetenzen dem kanto-\n\n"}