{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-49_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_49_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760a360c9efe292036923b35b309d3e4d87d1960ae6295dd339964da7b42da05a8edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609760a360c9efe292036923b35b309d3e4d87d1960ae6295dd339964da7b42da05a8edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_49", "Checksum": "e181a014cc88dff065d06bfd066a156e"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 49"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 49"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 49"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 49"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:52:38", "Checksum": "5b399c8b1a24fafe4b04439566454791", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 49\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n49 - StPO).\nLegitimation zur strafrechtlichen Beschwerde (Art. 139\nDer bloss mittelbar Geschädigte, dessen Beeinträchtigung erst durch das Hinzutreten weiterer Eigenschaften wie der vertraglichen oder ausservertraglichen\nHaftung für den Schaden eintritt, ist nicht beschwerdelegitimiert.\n\nAus den Erwägungen:\nGemäss Art. 176a StPO kann unter anderem gegen\nEinstellungsver- fügungen des Kreispräsidenten bei der\nBeschwerdekammer des Kantonsge- richtes Beschwerde nach Art. 138\nund Art. 139 StPO geführt werden. Die letztere Bestimmung erklärt zur\nBeschwerdeführung berechtigt, wer durch den angefochtenen Entscheid\nberührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung geltend\nmachen kann. Schutzwürdig sind vor allem Inter- essen des Geschädigten,\nden das Gesetz ausdrücklich als befugt erklärt, Ab- lehnungs- und\nEinstellungsverfügungen anzufechten. Geschädigter im Sinne dieser\nBestimmung ist nach einhelliger Lehre und Rechtssprechung der Trä- ger\ndes Rechtsguts, dessen Verletzung oder Gefährdung Gegenstand der\nStrafverfolgung bildet (P Brunner, Die Stellung des Geschädigten im zürcherischen Offizial- und subsidiären Privatstrafklageverfahren, Diss.\nZürich 1976, S. 23 ff.; PKG 1987, Nr. 48, S. 147; PKG 1978, Nr. 52, S.\n149). Eine lediglich mittelbare Beeinträchtigung, die erst durch Hinzutreten weiterer\nEi- genschaften (beispielsweise aufgrund einer vertraglichen oder\nausservertrag- lichen Haftung) eintritt, begründet keine\nGeschädigteneigenschaften im Sinne von Art. 139 Abs. 1 StPO (R.\nHauser, Kurzlehrbuch des schweizeri- schen Strafprozessrechts, Zürich\n1984, S. 83; PKG 1980, Nr. 42, S. 126). In An- lehnung an die im\nVerwaltungsrecht entwickelte Praxis hat die Beschwerde- kammer in dem\nin PKG 1975 Nr. 60 veröffentlichten Entscheid festgehalten, durch einen\nEntscheid sei berührt, wer zu dessen Gegenstand in einer be- sonders\nnahen Beziehung stehe, also vor allem jener, der am Verfahren, das zum\nangefochtenen Entscheid geführt habe, beteiligt gewesen sei.\nBK 8/95 Entscheid vom 21. März 1995\n166\n"}