{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-29_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_29_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976f9f9b1606d7c01af2b5a46bf2749f0fd8ad2e9d83f41cd1231fb57ec4c6ab4ceedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976f9f9b1606d7c01af2b5a46bf2749f0fd8ad2e9d83f41cd1231fb57ec4c6ab4ceedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_29", "Checksum": "0a6f41ff76d0663df671fd77a2f5c6c1"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 29"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 29"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 29"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 29"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:52:39", "Checksum": "4e7dfaa046502765546050cd6c5b0770", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 29\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n Es bestimmt sich in erster Linie nach kantonalem Prozessrecht, in\nwelcher Form das Gericht auf Ersuchen der Vollzugsbehörde die\nAufteilung der Strafe vorzunehmen hat. Eine Wiederaufnahme des\nVerfahrens (Revi- sion) kommt freilich nicht in Frage, weil kein\nRevisionsgrund vorliegt (BGE 101 Ib 156).\nDa im Rahmen der bündnerischen Strafprozessordnung kein\nentspre- chendes Institut vorgesehen ist, kann wiederum auf die\nhöchstrichterliche Rechtsprechung zurückgegriffen werden. Beim\nEntscheid betreffend Straf- ausscheidung handelt es sich nicht um eine\nmaterielle Änderung eines rechts- kräftigen Urteils, sondern bloss um\ndessen Präzisierung im Sinne einer nachträglichen Unterteilung der in\nihrer Gesamtheit unverändert bleibenden Strafe. Das Bundesgericht legt\ndaher andere verfahrensrechtliche Möglichkei- ten, insbesondere die\nErläuterung (welche im übrigen im Rahmen der Bünd- ner\nStrafprozessordnung nichtvorgesehen wird), nahe (BGE 101 Ib 156).\nb) Gemäss herrschender Lehre sowie\nBundesrechtspflegegesetz\n( OG) ist es im Rahmen einer durch ein Gericht abgegebenen\nErläuterung nicht erforderlich, dass der betroffenen Partei - in unserem\nFalle dem Verur- teilten - erneut die Möglichkeit geboten wird, sich vor\nder Entschlussfassung äussern zu können (R. Hauser, Kurzlehrbuch des\nschweizerischen Strafpro- zessrechts, Basel 1984, S. 124 und S. 239; Art.\n145 OG). Das Kreisgericht hat daher, indem es seinen am 11. April 1995\nzu Handen des Justiz-, Polizei- und Sanitätsdepartements Graubünden\nerlassenen Strafausscheidungsentscheid ohne vorgängige Anhörung des\nBerufungsklägers gefällt hat, keine prozes- suale Vorschrift verletzt.\nc) Anders verhält es sich mit der Gewährung der\nprozessrechtlichen Möglichkeit, den erfolgten Entscheid mittels\nRechtsmittel einer erneuten\nBeurteilung zu unterwerfen. Diese Vorgehensweise ist jedoch\nvorliegend durchaus zulässig sowie prozessual vorgesehen und wurde\ndurch den Beru- fungskläger in der Folge gestützt auf Art. 141 Abs. 1\nStPO auch gewählt.\nSB 37/95 Urteil vom 12. Juni 1995\n\n29 - Fahrlässige Tötung (Art. 117 StGB). Sorgfaltspflichten des\nBergführers; Anseilen auf Gletschern. Verzicht auf das Anseilen auf einem stark zerklüfteten, mit einer noch nicht\nverfestigten, Anzeichen von Spalten verdeckenden dünnen Schneeschicht bedeckten Gletscher als Sorgfaltspflichtverletzung.\n107\nErwägungen:\n2. Eine Verurteilung nach Art. 117 oder Art. 125 StGB wegen fahrlässiger Tötung oder fahrlässiger Körperverletzung setzt voraus, dass der\nTod\n\n"}