{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-26_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_26_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764b2abbbae25a348234fcbe6cf34f6eb54c00ebc280fd5d1e8fb948649581735fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764b2abbbae25a348234fcbe6cf34f6eb54c00ebc280fd5d1e8fb948649581735fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_26", "Checksum": "e28f99e1309ca1205a4a81de52bd2bb0"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 26"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 26"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 26"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 26"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:52:59", "Checksum": "2de6ce7c0aeef83c3cd4a13356f77142", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 26\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\ngenen Grundpfandverschreibungen vom 14. Januar 1991 über je\nFr. 100 000.-, welche die Kreditausweitung um Fr. 200 000.- sicherstellen\nsoll- ten (vgl. Kreditvertrag bzw. Schuldanerkennung vom 24. Januar\n1991). So- weit sind die Voraussetzungen für die Erteilung der\nprovisorischen Rechtsöffnung auch für das Pfandrecht erfüllt. Der\nBeschwerdegegnerin ist demnach im Umfange von Fr. 200 000.- nebst\nZins zu 8,75 % seit 1. Januar 1991 für Forderung und Pfandrecht die\nprovisorische Rechtsöffnung zu erteilen.\nRB 31/95 Urteil vom 12. September 1995\n\n26 - Rechtsöffnung; örtliche Zuständigkeit (Art. 84 SchKG).\nÖrtlich zuständig ist der Richter am Betreibungsort, auch\nwenn der Zahlungsbefehl auf dem Requisitionsweg an einem anderen Ort zugestellt worden ist.\n\nErwägungen:\nNach Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Rechtsöffnung\nun- ter Vorbehalt einer hier nicht weiter interessierenden Ausnahme dort\nnach- zusuchen, wo die Betreibung angehoben worden ist. Dies gilt selbst\ndann, wenn die Betreibung an einem falschen Ort eingeleitet wurde, der\nSchuldner dagegen aber nicht rechtzeitig Beschwerde nach Art. 17 SchKG\neinreichte (BGE 112 III 9 ff., 76 II 47 ff.). Vorliegend steht fest, dass die\nBetreibung in Rorschach angehoben worden ist und das dortige\nBetreibungsamt den Zah- lungsbefehl Nr. 95/1039, welcher dem\nangefochtenen Rechtsöffnungsverfah- ren zugrundeliegt, ausgestellt hat.\nWie gesehen, hat W gegen diesen Betreibungsort innert Frist keine Beschwerde eingelegt, obwohl er, wie von\nihm nunmehr vorgebracht wird, schon seit Anhebung der Betreibung in\nLaax wohnt. Somit ist Rorschach der eigentliche Betreibungsort. Das\nRechtsöff- nungsgesuch hätte dementsprechend beim dortigen\nRechtsöffnungsrichter gestellt werden müssen. An dieser\nSchlussfolgerung vermag auch die Tatsa- che, dass es das\nBetreibungsamt Chur gewesen ist, welches W. den Zahlungs- befehl\nzugestellt hat, nichts zu ändern. Die Vornahme der Zustellung wurde\nnämlich auf ein Rechtshilfegesuch des Betreibungsamtes Rorschach hin\nvor- genommen. Die Zuständigkeit zur Fortführung der Betreibung\nverblieb folg- lich beim Betreibungsamt Rorschach. Das Kreisamt Chur\nhätte auf das Rechtsöffnungsgesuch nicht eintreten dürfen. Wird die\nBeschwerde schon aufgrund der fehlenden Zuständigkeit des\nKreispräsidenten Chur gutgeheis- sen, so erübrigt es sich, auf die\nweiteren Rügen des Beschwerdeführers ein- zugehen.\nRB 28/95 Urteil vom 24. August\n1995\n103\n"}