{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-24_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_24_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976f8e43501fe6ef4a16da7e62b300e9d8291b6ddcee089bfada6ac366e0f741644edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976f8e43501fe6ef4a16da7e62b300e9d8291b6ddcee089bfada6ac366e0f741644edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_24", "Checksum": "b1a014e6be9789aec42c394b462ead97"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 24"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 24"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 24"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 24"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:51:40", "Checksum": "db4e5b6becbf27d8996aa880fc5c083d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 24\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\ngegen diejenige betreffend die Stadtsteuern - Einsprache erheben\nwollte. Die kantonale Kreissteuerkommission wäre verpflichtet\ngewesen, die Ein- sprache betreffend die städtische\nVeranlagungsverfügung unter Benachrich- tigung des Absenders an die\nSteuerverwaltung der Stadt Chur weiterzuleiten ( Art. 3 Abs. 2 VVG). T.\nhat demnach mit seiner Eingabe an die (unzuständige) kantonale Kreissteuerkommission die dreissigtägige\nEinsprachefrist\nbetreffend die städtische Veranlagungsverfügung eingehalten (Art. 2 in\nVer- bindung mit Art. 12 Abs. 2 VVG), so dass diese Verfügung noch\nnicht rechts- kräftig ist. Das Rechtsöffnungsgesuch der Stadt Chur ist\nmithin in Gutheissung der Beschwerde abzuweisen.\nRB 48/94 Urteil vom 14. März 1995\n\nDas von einem Gesellschafter einer einfachen Gesell-\n24 - schaft entgegen dem - dem Gläubiger mitgeteilten - Widerspruch des andern Gesellschafters abgeschlossene\nRechtsgeschäft stellt keinen Rechtsöffnungstitel in der\nBetreibung gegen den widersprechenden Gesellschafter\ndar (Art. 82 SchKG; Art. 535, Art. 543 Abs. 2 OR).\n\nAus den Erwägungen:\nArt. 535 Abs. 1 und 2 OR statuieren den Grundsatz der\nEinzelge- schäftsführung, d.h. jeder Gesellschafter kann ohne\nMitwirkung der übrigen handeln. Diese Befugnis gilt jedoch unter zwei\nVorbehalten: Einmal ist für aussergewöhnliche Geschäfte die\nEinwilligung sämtlicher Gesellschafter notwendig (Art. 535 Abs. 3 OR);\nzum anderen steht jedem geschäftsführen- den Gesellschafter - nach der\ngesetzlichen Ordnung also allen Gesellschaf- tern - das Recht zu, durch\nWiderspruch eine Handlung zu verhindern, bevor sie beendet ist (Art.\n535 Abs. 2 OR). Durch ein derartiges Veto wird dem ent- sprechenden\nGeschäftsführer die Vertretungsbefugnis entzogen (von Stei- ger,\nGesellschaftsrecht, SPR VIII/I, Basel 1976, S. 403 f.). Hat ein Dritter von\neinem solchen Veto Kenntnis, so wird sein guter Glaube mit Hinsicht auf\ndie Vertretungsmacht zerstört (Siegwart, Zürcher Kommentar, Bd. V/4,\nZürich 1938, Art. 535 N. 11; von Steiger, a.a.O., 436). Vorliegend hat B.\ndem L. am\n23. November 1992 die Geschäftsführungsbefugnis (durch ein Veto im\nSinne von Art. 535 Abs. 2 OR) entzogen und dies gleichentags der Bank\nmitgeteilt. Durch die letzterwähnte Mitteilung hat B. den guten Glauben\nder Bank in die Vertretungsmacht von L. zerstört. Mit anderen Worten\ndurfte und - ent- scheidend - konnte L. beziehungsweise seine ihm\nnachfolgenden Erben ab erwähntem Datum die einfache Gesellschaft nicht\nmehr ohne Zustimmung von B. gegenüber der Bank vertreten.\nRB 11/95 Urteil vom 19. April 1995\n\n99\n"}