{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-17_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_17_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764fbf0a22eef27bab31f76fbac5adca75ed6d1c26adb56b398ebb5bdb9d96fc7cedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609764fbf0a22eef27bab31f76fbac5adca75ed6d1c26adb56b398ebb5bdb9d96fc7cedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_17", "Checksum": "4ae7dfc8910e89a4136db6e93a440216"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 17"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 17"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 17"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 17"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:51:47", "Checksum": "121e5b56fb871791969935359d0b1977", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 17\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n Erwägungen:\n1. Der Rechtsvertreter der Stockwerkeigentümergemeinschaft\nGlo- ria hat seiner Prozesseingabe eine von M., dem Vertreter der mit\nder Ver- waltung betrauten A. AG, unterzeichnete Vollmacht beigelegt.\nEr stellte in Aussicht, ein förmlicher Prozessbeschluss der Gemeinschaft\nwerde nachge- reicht. Der klägerische Anwalt hat also nicht verkannt,\ndass der Verwalter nach der Vorschrift von Art. 712t Abs. 2 ZGB zur\nFührung eines Zivilpro- zesses ausserhalb des summarischen Verfahrens\nder Ermächtigung durch die Versammlung der Stockwerkeigentümer\nbedarf. Wenn das Gesetz sogar ver- langt, dass diese Ermächtigung unter\nVorbehalt dringender Fälle, in denen sie nachgeholt werden kann,\nvorgängig einzuholen ist, so wurde die Anwen- dung dieser ursprünglich\nstreng befolgten Bestimmung im Laufe der Zeit in- sofern gelockert, als\ndie nachträgliche Einreichung des Prozessbeschlusses heute allgemein\ngeduldet wird. Die Ermächtigung zur Prozessführung kann in analoger\nAnwendung der vereinsrechtlichen Bestimmungen entweder an- lässlich\neiner Versammlung der Stockwerkeigentümer gefasst werden oder\ndurch einen Zirkularbeschluss erfolgen (Art. 712m Abs. 2 in Verbindung\nmit Art. 66 Abs. 2 ZGB). Der Unterschied zwischen den beiden\nVarianten be- steht darin, dass im ersten Falle je nach den\nstatutarischen beziehungweise reglementarischen Bestimmungen ein\nMehrheitsentscheid ausreichend sein kann, während ein\nZirkularbeschluss der Zustimmung sämtlicher Stock- werkeigentümer\nbedarf (Art. 66 Abs. 2 ZGB).\n77\n2. Nachdem die Stockwerkeigentümergemeinschaft Gloria bis\nzur erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 20. Juni 1995 noch keinen\nProzess-\n\n78\n"}