{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-14_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_14_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762f705afb94e8f36a7e1a59d036633e8dc3015f4d21ef465fcca3128e39dd1b51edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762f705afb94e8f36a7e1a59d036633e8dc3015f4d21ef465fcca3128e39dd1b51edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_14", "Checksum": "1b76efc30a1359ce7e309e07b86fb934"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 14"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 14"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 14"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:51:48", "Checksum": "0f5a9d4b6dac48e64e38c989dcc734ff", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 14\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n Erwägungen:\nGemäss Art. 219 Abs. 1 ZPO hat die Berufung die formulierten\nAn- träge auf Abänderung des erstinstanzlichen Urteils und der Beiurteile\nsowie neue Einreden, soweit solche noch zulässig sind, zu enthalten. Wie\nnun das Kantonsgericht hiezu in PKG 1976 Nr. 9 bereits unter der alten\nZivilprozess- ordnung festgehalten hat, stellt diese Bestimmung nicht bloss\neine Ordnungs-, sondern eine Gültigkeitsvorschrift dar, und es will damit\nohne Zweifel gesagt sein, dass nicht nur gerade -wie das der\nRechtsvertreter der Berufungsklägerin im vorliegenden Fall getan hat -\nAntrag auf Aufhebung des angefochtenen Ur- teils bzw. einzelner\nDispositivpunkte hievon zu stellen ist, sondern dass darü- berhinaus zum\nAusdruck gebracht werden muss, welche Teile und in welchem Sinn die\nappellierende Partei den erstinstanzlichen Entscheid abgeändert se- hen\nwill. Bei Forderungsklagen wird dabei in aller Regel ihre Bezifferung verlangt, ist doch nur so gewährleistet, dass Gericht und Gegenpartei rasch\nund umfassend darüber orientiert werden, inwieweit das Urteil\nangefochten wird, womit unnützer Prozessaufwand vermieden werden\nkann. Dieses Erfordernis ergibt sich nicht nur aus dem Wesen des\nRechtsbegehrens, das geeignet sein sollte, bei Gutheissung zum Urteil\nerhoben zu werden, sondern ebenso aus der Dispositionsmaxime - welcher\nauch die Rentenbegehren unterstehen -, die dem Gericht verbietet, mehr\nals verlangt zuzusprechen, und aus dem Gehör- sanspruch der Gegenpartei,\ndie in die Lage versetzt werden muss, sich entspre- chend zu verteidigen.\nIm letzteren Zusammenhang fällt zudem ins Gewicht, dass ab Mitteilung\nder Berufungserklärung eine peremtorische Frist von ledig- lich 10 Tagen\n71\nläuft, innert welcher die Gegenpartei eine allfällige Anschlussbe- rufung\neinzureichen hat. Dieser zumuten, diesen weitreichenden Entscheid zu\ntreffen, ohne genau zu wissen, worauf der Berufungskläger letztlich\nabzielt,\n\n72\n"}