{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-14_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_14_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762f705afb94e8f36a7e1a59d036633e8dc3015f4d21ef465fcca3128e39dd1b51edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609762f705afb94e8f36a7e1a59d036633e8dc3015f4d21ef465fcca3128e39dd1b51edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_14", "Checksum": "1b76efc30a1359ce7e309e07b86fb934"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 14"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 14"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 14"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:51:48", "Checksum": "0f5a9d4b6dac48e64e38c989dcc734ff", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 14\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\nTonträger und dergleichen (vgl. Art. 162 Abs. 1 und 2 ZPO). Bezüglich\nder Art der Urkunden wird insbesondere unterschieden zwischen\nDispositivur- kunden, welche eine Rechtshandlung verkörpern\n(Testament, Vertrag) oder Zeugnisurkunden, welche Aufzeichnungen\nüber das Wissen einer Person enthalten (vgl. Oscar Vogel, Grundriss des\nZivilprozessrechts, 3. Aufl., Bern 1992, S. 247). Im Unterschied zur\nUrkunde, welche dazu dient, eine behaup- tete Tatsache zu beweisen (vgl.\nArt. 156 ZPO), sollen im Parteivortrag das Beweisergebnis kurz\nzusammengefasst und die Rechtsausführungen daran angeknüpft werden.\nZu Recht wehrt sich der Berufungskläger daher, dass der mündliche\nVortrag des Gegenanwaltes als Urkunde ins Aktenverzeichnis\naufgenommen wurde. Nichts einzuwenden ist dagegen, dass die\nPlädoyer- notizen mit dem Verhandlungsprotokoll bzw. dem Urteil zu\nden Akten ge- nommen werden. Gemäss Art. 115 Abs. 4 Satz 2 ZPO\nwerden die Parteivor- träge nicht vollumfänglich protokolliert. Jede\nPartei kann aber verlangen, dass eigene oder gegnerische Erklärungen\nüber wichtige Tatsachen wörtlich zu Protokoll genommen werden (Art.\n115 Abs. 4 Satz 1 ZPO), ebenfalls auf- zunehmen sind die Parteianträge,\nErklärungen der Parteien über Rückzug oder Anerkennung der Klage\noder Widerklage und allfällige Vergleiche. Kann bezüglich gewisser\nTeile des Pladoyers die wörtliche Protokollierung verlangt werden, so\nmuss es auch möglich sein, die mündlich vorgetragenen, schriftlich\nvorbereiteten Rechtsausführungen zu den Akten zu geben. Das Gericht\nbraucht diesen Ausführungen selbstverständlich nicht zu folgen, es\nwendet das Recht von Amtes wegen an (Art 117 Abs. 2 ZPO).\nZF 28/95 Urteil vom 19. Juni 1995\n\n14 - der\nKlagerückzug ( Art. 114 ZPO); Irrtum ( Art. 23 ff. OR). Wird\nWillensmangel vor Erlass des Urteils geltend gemacht, ist das Verfahren weiterzuführen und zunächst der\nbehauptete Willensmangel (in casu Irrtum über das Zustandekommen eines aussergerichtlichen Vergleichs) abzuklären.\n\nAus den Erwägungen:\na) Während das Bezirksgericht darüber entschieden hat, ob die\nRückzugserklärung des Dr. D. im Prozess gegen Z. mit einem\nWillensmangel behaftet gewesen war, vertritt der Berufungskläger die\nAuffassung, dieser Prozess hätte vom Präsidenten der Vorinstanz infolge\nRückzugs abgeschrie- ben werden müssen.\nb) Wird ein Willensmangel vor Erlass eines Sachurteils geltend\n65\ngemacht, ist das Verfahren weiterzuführen und zunächst der behauptete\nWil- lensmangel abzuklären (Vogel, Schweizerisches\nZivilprozessrecht, 3. Aufl.,\n\n"}