{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1995-12_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1995_12_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609768fd14476a5cdd84b8cb945fa551a9b3d6301006f55b84f754f62f031bebb8e71edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609768fd14476a5cdd84b8cb945fa551a9b3d6301006f55b84f754f62f031bebb8e71edc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1995_12", "Checksum": "07a6391500140e8ccf1c5cd8875c0f2f"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1995 12"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 12"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 12"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1995 12"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:51:42", "Checksum": "3f3151d93c4fec07da0625065bb7597a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1995 12\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\nwonach sämtliche Akten der Strafuntersuchung beizuziehen seien, ist\nsomit ohne weiteres - auch bezüglich der nach der Hauptverhandlung vor\nVorin- stanz hinzugekommenen Akten - zu entsprechen.\nZF 53/93 Urteil vom 31. Oktober 1995\n(Die gegen dieses Urteil eingereichte Berufung und staatsrechtliche\nBe- schwerde hat das Bundesgericht mit Urteilen vom 22. November\n1996 abge- wiesen.)\n\n12 - Einfache Gesellschaft; Prozessführung (Art. 530 ff. OR,\nArt. 28 ZPO). Die einfache Gesellschaft ist weder rechtsund parteifähig noch handlungs- und prozessfähig,\nsondern nur die Gesellschafter in notwendiger Streitgenossenschaft. Klagen nicht sämtliche Gesellschafter\ngemeinsam, ist die Klage mangels Aktivlegitimation\nabzuweisen; ein nachträglicher Beitritt eines säumigen\nnotwendigen Streitgenossen nach eingetretener\nRechtshängigkeit ist im bündnerischen Prozessrecht\nnicht vorgesehen. Der Grundsatz der Einzelgeschäftsführung gemäss Art. 535 Abs. 2 OR umfasst nicht auch\ndie Prozessführung (Erw. 3, 4 c und 5).\n- Leitschein (Art. 73/74 ZPO). Ein materiell unrichtiger\nLeitschein, der sämtliche Gesellschafter als Kläger aufführt, obwohl ein Gesellschafter sich am Verfahren\nnicht beteiligt hat und auch nicht vertreten war, ist\nungültig und unbeachtlich (Erw. 4 b und c).\n\nAus den Erwägungen:\n3. Seitens der Berufungsbeklagten wird anerkannt, dass die\nBauge- sellschaft X eine einfache Gesellschaft darstellt und drei\nGesellschafter, näm- lich R., K. und T., welcher - nachdem über ihn\nder Konkurs eröffnet wurde - gesetzlich durch das Konkursamt vertreten\nwird, umfasst. Die einfa- che Gesellschaft ist eine Personengemeinschaft\nohne eigene Rechtspersön- lichkeit, sie ist keine juristische Person und\nkein Träger eigener Rechte und Pflichten; berechtigt und verpflichtet\nsind immer nur die einzelnen Gesell- schafter (Art. 543 ff. OR). Es fehlt\nihr nicht nur die Rechts- und Parteifähig- keit, sondern auch die\nHandlungs-, Prozess- und Betreibungsfähigkeit (Meier\nHayoz/Forstmoser, Grundriss des Schweizerischen Gesellschaftsrechts, 7. Auflage, Bern 1993, § 8 N. 13 ff.). Sie kann unter ihrer Firma\nkeine Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen und nicht vor\nGericht kla- gen oder verklagt werden (Honsell/Vogt/Watter, Kommentar\n\n59\nzum Schweize- rischen Privatrecht, Obligationenrecht II, Art. 530-1186\nOR, Basel 1994, N.\n\n"}