{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1994-51_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1994_51_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609769f75a452fff0755753fad086d19ae578ca663a4770f15788d1578e65e011683fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd609769f75a452fff0755753fad086d19ae578ca663a4770f15788d1578e65e011683fedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1994_51", "Checksum": "74be8c38c8f42d0236070dc9ae76fba8"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1994 51"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 51"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 51"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1994 51"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:53:35", "Checksum": "dde7744453cf4eafac07b7533031425c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 51\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n dungspflicht im Rahmen der Kosten- und Entschädigungsfolge wenig Sinn,\nzumal der Kündigende schon vor Einfügung dieser Pflicht in das Obligationenrecht bei falscher oder unzureichender Begründung entsprechend belastet werden konnte (Art. 122 ZPO und entsprechende Bestimmungen in den\nübrigen Zivilprozessgesetzen). Umstände, welche das Nachschieben neuer\nKündigungsgründe rechtfertigen, liegen etwa dann vor, wenn der Kündigende ein berechtigtes Interesse daran hatte, den eigentlichen Kündigungsgrund nicht oder nur rudimentär bekannt zu geben - der Vermieter nennt\nbeispielsweise zunächst den für den Mieter ehrenrührigen Kündigungsgrund nicht -, oder wenn das Beharren des Gekündigten auf den vom\nKündigenden angegebenen Gründen rechtsmissbräuchlich erscheint. Letzteres ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich im Laufe des Anfechtungsverfahrens neue Tatsachen ergeben, welche der Gekündigte - nicht aber der\nKündigende - im Zeitpunkt der Kündigung gekannt hat (wohl ähnlich\nLachat/Stoll, Das neue Mietrecht für die Praxis, Zürich 1991, 30.2.2; SVIT-\nKommentar Mietrecht, Zürich 1991, Art. 271 N 25)... .\n4. Die vorliegende Kündigung ist schliesslich auch in Anwendung\nvon Art. 271a Abs. 1 lit. d OR - Kündigung während eines mit dem Mietverhältnis zusammenhängenden Schlichtungs- oder Gerichtsverfahrens -\naufzuheben: Aus der gesamten Vertragsgestaltung ergibt sich, dass der\nMietvertrag und das vor einem Schiedsgericht streitanhängige Kaufrecht\nam Mietobjekt Gegenstand einer «Vertragsverbindung» - der eine Vertrag\nbildet den entscheiden Beweggrund für den anderen Vertrag (vgl. Kramer,\nBerner Kommentar, Bd. VI/ 1 /2/Ia, Art. 19 - 20 N 64) - bilden. Art. 271 a\nAbs. 1 lit. d OR setzt nun aber nicht ein direkt auf mietvertragliche Ansprüche zurückzuführendes Gerichts- oder Schlichtungsverfahren voraus, sondern nur ein Verfahren, das mit dem Mietverhältnis zusammenhängt. Ein\nsolcher Zusammenhang ist vorliegend - da Mietvertrag und Kaufsrecht\neine Vertragsverbindung bilden - ohne weiteres gegeben.\nPF 17/94 Entscheid vom 2. Dezember 1994\n\n51 - Miete, Überprüfung der Kündigungsanfechtung durch\nden Ausweisungsrichter; Rechtsmittel (Art. 274g OR;\nArt. 146 Ziff. 3, Art. 152 ZPO). Die Anfechtung der Kündigung folgt hinsichtlich Zuständigkeit und Verfahren der\nAusweisung, so dass sowohl bezüglich der Ausweisung\nals auch der Kündigungsanfechtung nur die Beschwerde\nan den Bezirksgerichtspräsidenten als einziges kantonales Rechtsmittel gegeben ist.\n\n"}