{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1994-25_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1994_25_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976e2f473db43b970d7fc7b64d2842c1e0a09ab573e433e1eb9bae333281877245eedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976e2f473db43b970d7fc7b64d2842c1e0a09ab573e433e1eb9bae333281877245eedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1994_25", "Checksum": "e373876db59d29142b49e59c3e1f8fe7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1994 25"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 25"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 25"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1994 25"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:54:22", "Checksum": "cfed0c5967adc783b839c99015684c61", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 25\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\nnach dem Gesagten zu. Da der Vermittler mehr als einen Monat vor der\nVermittlungstagfahrt von der Unzuständigkeitseinrede des Beklagten\nKenntnis erhielt, hätte er nicht darauf beharren dürfen, dass E. zur\nSühne- verhandlung zu erscheinen habe, und, nachdem er dies dennoch\ngetan hatte, hätte er den Beklagten nicht mit Kosten belasten dürfen.\nBeides verstösst gegen Art. 59 BV, und die ungerechtfertigte\nVerpflichtung zur Kostentra- gung zudem auch gegen Art. 76 Abs. 3\nZPO. Damit sind Verfahrensgrund- sätze verletzt, weshalb die\nBeschwerde gutzuheissen und die Ziffern 2 und 3 des angefochtenen\nKostenentscheides vom 17. November 1993 aufzuhe- ben sind.\nZB 42/93 Urteil vom 7. Februar 1994\n\n25 - Gerichtsstand\nArbeitsvertrag; Gerichtsstand (Art. 343 Abs. 1 OR). Der\ndes Wohnsitzes des Beklagten oder des\nOrtes des Betriebs ist absolut zwingend und kann weder\ndurch Vereinbarung noch durch Einlassung (Art. 15, Art. 92\nZPO) ausgeschlossen werden (Erw. 2).\n- Allgemeiner Gerichtsstand für Klagen gegen einen Verein\nist der statutarische Sitz (Art. 56 ZG B), auch wenn der Verein dort nicht erreichbar ist und die bekanntgegebene Zustelladresse am Wohnsitz des Präsidenten damit nicht\ni dentisch ist. Rechtsmissbräuchliche Berufung auf den\nstatutarischen Sitz in casu verneint (Art. 2 ZGB) (Erw. 3).\n\nErwägungen:\n1. Der Bezirksgerichtspräsident Oberlandquart - und mit ihm die\nBeschwerdeführerin - qualifizieren das der Forderung zugrundeliegende\nVertragsverhältnis zu Recht als Arbeitsvertrag; es kann daher auf die\nzutref- fenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 229\nAbs. 3 ZPO analog).\n2. Art. 92 ZPO statuiert für das innerkantonale Verhältnis - unter\nVorbehalt zwingender Gerichtsstandsvorschriften - die\nunwiderlegbare Vermutung der Einlassung, falls die (örtliche)\nZuständigkeit eines Gerichts nicht ausdrücklich in den Rechtsschriften\nbestritten wird. Vorliegend hat der BLV die örtliche Zuständigkeit\nerst anlässlich des Beweisverfahrens beanstandet. Demzufolge liegt\neine Einlassung im Sinne von Art. 92 ZPO vor, sofern einer solchen\nkeine zwingende Gerichtsstandsnorm entgegen- steht.\nGemäss Art. 343 Abs. 1 OR gilt für Streitigkeiten aus dem\nArbeits- verhältnis wahlweise der «Gerichtsstand des Wohnsitzes des\nBeklagten oder des Ortes des Betriebs oder Haushalts, für den der\nArbeitnehmer Arbeit\n\n"}