{"Signatur": "GR_KG_001", "Spider": "GR_Gerichte", "Datum": "0000-00-00", "PDF": {"Datei": "GR_Gerichte/GR_KG_001_PKG-1994-12_0000-00-00.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.gr.ch/tribunavtplus/ServletDownload/PKG_1994_12_ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976e3aec20fd142e1161ef66c809384c8494f554663f4c224aa3f30fdc5d16b580bedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de?path=ea3b182beef59b8c349185d9526f43b08ca2264ab0e2c0acca19b59adcd60976e3aec20fd142e1161ef66c809384c8494f554663f4c224aa3f30fdc5d16b580bedc1bc0425c099a9488a18062b80f8de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=PKG_1994_12", "Checksum": "57158b92beaa1080957843fdf27158fe"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["PKG 1994 12"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 12"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 12"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale 00.00.0000 PKG 1994 12"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Grisons Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Grigioni Tribunale cantonale Prassi del Tribunale cantonale"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Praxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028"}], "ScrapyJob": "446973/49/1971", "Zeit UTC": "12.09.2025 05:53:07", "Checksum": "7ef1b6d7da19cd17e03d91c140af2e02", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Graubünden Kantonsgericht Praxis des Kantonsgerichts 00.00.0000 PKG 1994 12\nRegeste:\nPraxis Kantonsgericht | Regeste: siehe PKG-Dokument\\x3Cbr\\x3E | java.util.HashMap/1797211028\n\n 51\ngels dessen Teilnahme am Verfahren nicht berücksichtigt\nbeziehungsweise nicht festgestellt werden.\nUnter Berücksichtigung der erwähnten Umstände erscheint die von\nder Vorinstanz zugesprochene Entschädigung von rund einem Drittel\neines Monatslohnes zu niedrig; letztere ist in teilweiser Gutheissung der\nBerufung auf einen Monatslohn zu erhöhen.\nZF 84/93 Urteil vom 28. August 1994\n\n13 - Architektenvertrag; stillschweigende Vereinbarung der\nSIA-Norm 102.\n\nAus den Erwägungen:\n2. Dass dem Kläger für seine Architektenleistungen\ngrundsätzlich ein Honorar zusteht, anerkennt selbst der Beklagte. Er\nmacht denn auch nicht etwa geltend, dass die Akontozahlung von Fr.\n35 000.- zu Unrecht erfolgt sei. Hingegen bestreitet er, dass der Kläger\nüber diesen Betrag hinaus noch etwas zu fordern habe.\nMeinungsverschiedenheiten zwischen den Parteien bestehen in\ndiesem Zusammenhang nicht nur über den Umfang und die Qualität\nder Verrichtungen des Architekten, sondern auch darüber, wie dessen\nHonorar zu ermitteln sei. Der Beklagte wehrt sich insbesondere\ndagegen, dass hierfür die SIA-Ordnung 102 herangezogen wird.\nDie vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein\n(SIA) als interessiertem Berufsverband herausgegebenen (einseitig\nfestgesetzten) Normen und Honorarordnungen, denen die Bedeutung\nvon allgemeinen Geschäftsbedingungen (vorgeformten\nVertragsbestimmungen) zukommt, werden in Lehre und\nRechtsprechung nicht als regelbildende Übung aner- kannt. Das\nBundesgericht stellt darauf nur ab, wenn die Parteien sie durch\nausdrückliche oder stillschweigende Abrede zum Vertragsinhalt\nerhoben haben (BGE 118 II 296, 117 II 284; Jäggi/Gauch, Zürcher\nKommentar,\n3. Aufl., Zürich 1980, N 403 zu Art. 18 OR; Kramer/Schmidlin, Berner\nKommentar, Bern 1986, N 33 zu Art. 18 OR; Peter Gauch, Der\nWerkver- trag, 3. Aufl., Zürich 1985, Rz. 225 und 238 f.; Peter Gauch,\nKommentar zur SIA-Norm 118, Art. 157-190, Zürich 1991, S. 24f.).\nEs ist unbestritten, dass die Parteien keinen schriftlichen\nArchitek- tenvertrag, in welchem auf die SIA-Ordnung 102 verwiesen\nwurde, abge- schlossen haben. Ebensowenig behaupten sie, dass sie\nsich während der mündlichen Vertragsverhandlungen, in deren\nVerlauf offenbar auch über die Honorierung gesprochen wurde,\nausdrücklich auf die genannte Norm geeinigt hätten. Als der Kläger für\nseine Bemühungen Rechnung stellte, tat er hingegen unübersehbar und\nunmissverständlich kund, dass er sein Gut- haben aufgrund des\nKostentarifs der SIA-Ordnung 102 ermittelt habe.\n52\n"}