Die intensive Nachsorge habe bisher keinen Anhaltspunkt für ein Rezidiv gegeben. Die Krebserkrankung und deren Behandlung hätten zu einer Zäsur im Leben des Beschwerdeführers geführt. Die Krankheitsfolgen hätten einerseits eine psychische Dimension gehabt, andererseits habe unmittelbar nach der Operation das Problem einer erhöhten Stuhlfrequenz eine Rolle gespielt, wofür pathophysiologisch die Kombination von minimer chronischer Entzündungsaktivität und postoperativer Verkürzung des Colons die Hauptrolle spielten. Zudem sei eine aufgepfropfte Reizdarmkomponente wahrscheinlich.