Die jetzt angegebenen Beschwerden könnten durchaus von einer aktivierten erosiven Osteochondrose des kranialen Anschlusssegmentes, welches chronisch hochgradig fortgeschritten degeneriert sei, verursacht werden. Hier werde die Fortführung von konservativen Massnahmen (insbesondere Physiotherapie) zunächst präferiert. Bei unbefriedigendem Verlauf empfehle er die einmalige bildgesteuerte Facettgelenkblockade HW4/5. Sollten weiter erhebliche Beschwerden persistieren, werden man dann wohl die HWS-MRT-Diagnostik einmal aktualisieren. Grundsätzlich könne man wahrscheinlich hier auch eine gute Indikation für die operative Versorgung des Segmentes HW4/5 von ventral stellen.