{"Signatur": "GL_VG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2015-04-16", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_VG_001_VG-2015-00002_2015-04-16.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=437&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=3&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "fdc0fad08772bc8cd4c215063520840c"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["VG.2015.00002", "VG.2015.210"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Verwaltungsgericht 16.04.2015 VG.2015.00002 (VG.2015.210)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Verwaltungsgericht 16.04.2015 VG.2015.00002 (VG.2015.210)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Verwaltungsgericht 16.04.2015 VG.2015.00002 (VG.2015.210)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialversicherung - AHV"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:55:18", "Checksum": "50376e26983d2d60a2903ddd9d334dff", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Verwaltungsgericht 16.04.2015 VG.2015.00002 (VG.2015.210)\nRegeste:\nSozialversicherung - AHV\n\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nVERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GLARUS |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nUrteil vom 16. April 2015 |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nII. Kammer |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nin Sachen |\n||||||||\n|\nVG.2015.00002 |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\ngegen |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nbetreffend |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nSozialversicherungsbeiträge (Nachzahlung) |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nDie Kammer zieht in Erwägung: |\n||||||||\n|\nI. |\n||||||||\n|\n1. |\n||||||||\n|\n1.1 Die A.______AG war bei der Ausgleichskasse Verom (nachfolgend: Verom) angeschlossen. Am 23. Oktober 2014 liess die Verom für die Beitragsperiode 2010 - 2013 durch die B.______AG eine Arbeitgeberkontrolle durchführen. Gestützt auf deren Ergebnisse verpflichtete die Verom die A.______AG am 5. November 2014 zur Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen (inkl. Verwaltungskosten) von Fr. 6'611.05 (AHV-/IV-/EO-Lohnbeiträge Fr. 4'279.30 + ALV-Lohnbeiträge 1 Fr. 895.- + Beiträge an die Familienausgleichskasse des Kantons Glarus Fr. 584.95 + Verwaltungskosten Fr. 85.60), was einer zusätzlichen Lohnsumme für das Jahr 2010 von Fr. 12'107.-, für das Jahr 2011 von Fr. 13'850.-, für das Jahr 2012 von Fr. 10'535.- und für das Jahr 2013 von Fr. 5'290.- entsprach. |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n1.2 Am 24. November 2014 erhob die A.______AG dagegen Einsprache und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung der Verom. Am 25. November 2014 wies die Verom die Einsprache ab. |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n2. |\n||||||||\n|\n2.1 Am 5. Januar 2015 gelangte die A.______AG mit Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Verom vom 25. November 2014 ans Verwaltungsgericht und beantragte sinngemäss, es sei der Einspracheentscheid vom 25. November 2014 bzw. die vorausgegangene Veranlagungsverfügung der Verom vom 5. November 2014 aufzuheben. Am 16. Januar 2015 schloss die Verom auf Abweisung der Beschwerde. |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n2.2 Das Verwaltungsgericht holte in der Folge bei der Pensionskasse C.______ die Kassenreglemente und die durch die A.______AG mit der Pensionskasse geschlossenen Verträge ein. |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\nII. |\n||||||||\n|\n1. |\n||||||||\n|\nGemäss Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) ist für sozialversicherungsrechtliche Streitigkeiten grundsätzlich das Gericht desjenigen Kantons zuständig, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. Nachdem vorliegend kein Einspracheentscheid einer kantonalen Ausgleichskasse angefochten ist, kommt die Ausnahmeregelung des Art. 84 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 20. Dezember 1946 (AHVG), wonach in diesem Fall das Gericht am Ort der Ausgleichskasse zuständig ist, nicht zur Anwendung. Da die Beschwerdeführerin Sitz im Kanton Glarus hat, ist das Verwaltungsgericht für die Behandlung ihrer Beschwerde zuständig. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n2. |\n||||||||\n|\n2.1 Massgebend für die Berechnung der AHV-, IV- (Art. 3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG]), EO- (Art. 27 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft vom 25. September 1952 [EOG]) und ALV-Beiträge (Art. 3 des Bundesgesetzes über die Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 25. Juni 1982 [AVIG]) sowie für Beiträge an die Familienausgleichskasse (Art. 14 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Familienzulagen vom 4. Mai 2008 [EG FamZG]) ist das AHV-pflichtige Einkommen. |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n2.2 Als massgebender Lohn gilt gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der massgebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzahlungen, Provisionen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und Feiertagsentschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, soweit diese einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgelts ausmachen. Nach Art. 5 Abs. 4 AHVG kann der Bundesrat Sozialleistungen sowie anlässlich besonderer Ereignisse erfolgende Zuwendungen eines Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer vom Einbezug in den massgebenden Lohn ausnehmen. |\n||||||||\n|\nVon dieser Verordnungskompetenz hat der Bundesrat Gebrauch gemacht. Gemäss Art. 8 lit. a der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 31. Oktober 1947 (AHVV) gehören unter anderem reglementarische Beiträge des Arbeitgebers an Vorsorgeeinrichtungen, welche die Voraussetzungen der Steuerbefreiung nach Art. 56 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 (DBG) erfüllen, nicht zum massgebenden Lohn. |\n||||||||\n|\n|\n||||||||\n|\n3. |\n||||||||\n|"}