{"Signatur": "GL_VG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2014-12-18", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_VG_001_VG-2014-00087_2014-12-18.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=377&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=6&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "957682481c58d67398ea4142cbc1d121"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["VG.2014.00087", "VG.2014.159"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Verwaltungsgericht 18.12.2014 VG.2014.00087 (VG.2014.159)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Verwaltungsgericht 18.12.2014 VG.2014.00087 (VG.2014.159)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Verwaltungsgericht 18.12.2014 VG.2014.00087 (VG.2014.159)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Öffentliches Baurecht/Raumplanung/Umweltschutz"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:55:55", "Checksum": "9221dad87a43489c57a7e4ab765a6680", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Verwaltungsgericht 18.12.2014 VG.2014.00087 (VG.2014.159)\nRegeste:\nÖffentliches Baurecht/Raumplanung/Umweltschutz\n\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nVERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GLARUS |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nUrteil vom 18. Dezember 2014 |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nI. Kammer |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nin Sachen |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nVG.2014.00087 |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\ngegen |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nund |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nbetreffend |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nBaubewilligung |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nDie Kammer zieht in Erwägung: |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nI. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n1. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nDer Kanton Glarus, vertreten durch das Departement Bau und Umwelt (DBU), ersuchte am 3. Januar 2013 die Gemeinde Glarus um Bewilligung der Umnutzung des in der Gewerbezone liegenden Restaurants Edelweiss, Riedern, in eine Unterkunft für Asylsuchende. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderem C.______ und D.______, E.______, F.______ und G.______, H.______ und I.______, J.______ sowie K.______ Einsprache. Die Baukommission der Gemeinde Glarus wies die Einsprachen am 26. März 2013 ab, soweit sie darauf eintrat, und erteilte dem Kanton Glarus die Baubewilligung unter verschiedenen Auflagen. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das DBU am 11. November 2013 ab. Dagegen gelangten C.______ und D.______, E.______, F.______ und G.______, H.______ und I.______, J.______ sowie K.______ mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht und beantragten die Aufhebung des Beschwerdeentscheids des DBU und der Baubewilligung der Gemeinde Glarus. Es sei festzustellen, dass die vom Kanton Glarus anbegehrte Baubewilligung nicht erteilt werden könne. Das Verwaltungsgericht trat am 26. Februar 2014 (Verfahren VG.2013.00128) auf das Feststellungsbegehren nicht ein; im Übrigen hiess es die Beschwerde gut und hob die Baubewilligung und den Beschwerdeentscheid auf. Der Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n2. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n2.1 Der Kanton Glarus, wiederum vertreten durch das DBU, reichte am 2. April 2014 erneut ein Baugesuch bei der Gemeinde Glarus ein. Geplant waren die Sanierung des gesamten Gebäudes und der Ausbau der Wirtewohnung im ersten und zweiten Obergeschoss zu einem Wohnheim für ca. 16 Asylsuchende mit Einbau einer Küche und Verbesserung der Sanitäranlagen. Die gewerbliche Nutzung des Erdgeschosses sollte unverändert bleiben. Das Gesuch wurde am 10. April 2014 im Amtsblatt publiziert. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n2.2 Gegen das Bauvorhaben erhoben C.______ und D.______, E.______, F.______ und G.______, H.______ und I.______, J.______ sowie K.______ am 12. Mai 2014 bei der Gemeinde Glarus Einsprache. Die Baukommission der Gemeinde Glarus verweigerte am 8. Juli 2014 dem Kanton Glarus die Baubewilligung. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n3. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n3.1 Dagegen erhob der Kanton Glarus am 11. September 2014 Beschwerde beim DBU und beantragte die Aufhebung des Entscheids vom 8. Juli 2014. Ihm sei die beantragte Baubewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache zur neuerlichen Prüfung an die Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Das DBU überwies die Sache am 16. September 2014 dem Verwaltungsgericht zur Behandlung als Sprungbeschwerde. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n3.2 Mit Präsidialverfügung vom 18. September 2014 lud das Verwaltungsgericht C.______ und D.______, E.______, F.______ und G.______, H.______ und I.______, J.______ sowie K.______ ins Verfahren bei. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n3.3 Die Gemeinde Glarus beantragte am 20. Oktober 2014 die Abweisung der Beschwerde. C.______ und D.______, E.______, F.______ und G.______, H.______ und I.______, J.______ sowie K.______ beantragten am 28. November 2014 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Glarus. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nII. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\n1. |\n||||||||||||||||||||||||||||||||||\n|\nDas Verwaltungsgericht hat bereits in seiner Präsidialverfügung vom 18. September 2014 ausgeführt, dass es zur Behandlung der Sprungbeschwerde zuständig sei. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. |"}