Die Beschwerdeführerin gab in der Befragung durch die Abteilung Migration an, sich im Kosovo vor ihren Eltern schämen zu müssen. Ängste vor Diskriminierungen und Ächtungen nannte sie hingegen keine, was nachvollziehbar ist, da die Beschwerdeführerin nicht aus einem ländlichen Dorf, sondern einer Stadt mit ca. 100'000 Einwohnern stammt. Sodann führte sie an, dass sie im Kosovo das bessere Leben habe als in der Schweiz und das Studium wieder aufnehmen könnte. Sie sehe aber die Möglichkeit, in der Schweiz Deutsch zu lernen oder Arbeit zu finden. | |||||||||| | | |||||||||| |