Die Messungen der Wassermengen des Löntsch bei der Spälti-Brücke aus den Jahren 2009 und 2010 ergaben ein Monatsmittel von rund 200 bis 300 l/s für die Wintermonate 2009 und von bis zu 1'300 l/s im Sommer 2010. | ||||||||||||||||||||||||||| | | ||||||||||||||||||||||||||| | Die Folgerung der Beschwerdegegnerin 1 geht bereits deshalb fehl, weil die Messungen bei der Spälti-Brücke lediglich die Menge des sog. Restwassers des Löntsch (Wassersickerungen durch den Korporationsstollen im Damm plus Zuflüsse unterhalb des Damms) wiedergeben. Somit entspricht bereits die heutige Restwassermenge in den Wintermonaten der damaligen unbeeinflussten Abflussmenge.