Die Beschwerdegegner führen dies unter anderem auf den Bau der Korporationsstollen in den Jahren 1856 und 1890 sowie auf Zuflüsse auf der Restwasserstrecke zurück. Unbegründet bleibt jedoch, weshalb das von Prof. Heuscher anfangs des 20. Jahrhunderts beobachtete Absinken des Wasserspiegels des Klöntalersees im Winter nicht ebenfalls auf die Speisung des Löntsch mittels der damals bereits erstellten Korporationsstollen statt auf Versickerungen zurückzuführen ist. Die Beschwerdegegnerin 1 zitiert im gleichen Bericht denn auch aus einem Geschichtsbuch der Gemeinde Netstal, wonach der Seepegel im Winter durch den Bau des ersten Korporationsstollens um rund einen halben Meter abgesunken sei.