Darin wird das Fazit gezogen, dass der Löntsch vor Erstellung des ersten Korporationsstollens im Jahr 1856 keine ganzjährige Wasserführung aufgewiesen habe, weil im Winter eine Fliessstrecke von rund 250 m nach dem Dammscheitel trockengefallen sei. Durch Versickerungen sei der Wasserpegel des Sees im Winter jeweils gesunken. Die Zuflüsse seien zurückgegangen oder ganz versiegt, wodurch kein Wasser über den natürlichen Damm in den Löntsch gelangt sei. Erst durch den Grundwasserstrom unter dem See hindurch habe der Löntsch nach rund 250 m wieder Wasser geführt.